Vakuumiergerät Test

Vakuumiergerät Test 2018

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Im Vergleich 6 verschiedene Vakuumiergeräte → Testsieger ist das CASO VC 200 Vakuumierer mit Folienbox und Cutter

Alle getesteten Vakuumiergeräte

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Überzeugende Leistungsmerkmale Bei einem Gewicht von lediglich 1,5 Kilogramm und handlichen Maßen von 360 x 90 x 155 Millimetern (Breite/Höhe/Tiefe) ist der VC10 Vakuumierer mit 110 Watt sehr leistungsstark. Er verschweißt Plastikbeutel bis zu einer...
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Ein Allrounder nicht nur für die Küche Auch wenn es immer mehr gute Tieflkühllebensmittel im Handel bereits gibt, ist der Trend zum eigenen Anpflanzen von Gemüsen und Kräutern nicht aufzuhalten. Diese und Fleisch für den...
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Der CASO VC100 - Ein Vakuumierer mit hoher Leistung Der CASO VC 100 ist der ideale Partner, wenn es darum geht, größere Mengen an Lebensmitteln in Folienbeutel einzuschweißen und anschließend sicher vor Verderb in der...
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Optimale Gefriermöglichkeiten Mit dem Vakuumiergerät von Clartronic steht einem Großeinkauf nichts mehr im Wege, es kann mit diesem Gerät alles an Lebensmitteln vakuumiert werden. Ob Fleisch oder Gemüse und Obst, selbst Soßen können verschweißt werden....
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Vakuumieren bietet zahllose Vorteile Mit dem Bestron DBS827 gelingt auch ungeübten Benutzern das schnelle und saubere Verschweißen von Folien. Sachgerecht und sicher werden die Lebensmittel mit nur wenigen Handgriffen durch eine doppelte Schweißnaht vor Luft...
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Vakuumiergeräte Kaufberatung

Die Haltbarkeiten von Lebensmitteln ganz nach Bedarf zu verlängern ist nicht nur für Wissenschaftler von großer Bedeutung. Mit einem Vakuumiergerät ist dieser Wunschtraum auch ohne den Einsatz von Konservierungsstoffen leicht in die Realität umzusetzen. Ob einzelne Zutaten oder ganze Gerichte lassen sich so luftleer verschließen und bis zu acht mal länger haltbar machen. Dank des hohen Nutzens in kleinen und großen Haushalten hat sich ein Vakuumierer auch aufgrund des großen Sparpotenzials meist innerhalb nur weniger Monate rentiert.

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Wie funktioniert ein Vakuumiergerät?

Wie negativ sich simple Luft auf die Haltbarkeit von Lebensmitteln auswirken kann, beweist der direkte Vergleich mit vakuumierten Essen. Dieses hält sich gekühlt oft für Wochen und tiefgekühlt sogar Jahre lang frisch. Damit dies überhaupt möglich ist, spielen auch der Aufbau und die Funktion eines Vakuumiergerätsentscheidende Rolle.

Wie entsteht ein Vakuum

Mit einem Vakuum ist in der Wissenschaft immer das Fehlen von Materie. In Fall der Konservierung von Lebensmitteln wird hierfür aus Tüten oder Plastikbehältern mit der Hilfe von Unterdruck vollständig die vorhandene Luft entsorgt. Auf diese Weise bietet sich den Bakterien, die sonst die Zersetzung betreiben keine Grundlage zur Ausbreitung und Vermehrung.

Durch das Vakuum legt sich die Folie wie eine zweite Haut um den Inhalt und hält diesen um ein Vielfaches länger frisch, als gewöhnliche mit Luft gefüllte Verpackungen. Das Verschweißen selbst findet jedoch nur an zwei der gegenüberliegenden Enden statt. Daher füllt sich nach dem Öffnen der Beutel wieder mit Luft und der Inhalt kann wie gewohnt entnommen werden.

Wie wird ein Vakuumiergerät betrieben

Damit ein Vakuumierungsgerät in Betrieb genommen werden kann, ist neben einem eventuellen Zusammenbau auch ein Stromanschluss erforderlich. Mit einer durchschnittlichen Wattanzahl von 120 macht sich die gelegentliche Nutzung für den Hausgebrauch auch nicht negativ beim Energieverbrauch bemerkbar. Dank der Nutzung mit Strom kann das Gerät auch von einer Person gut bedient werden, da immer beide Hände frei sind, um die Beutel richtig zu platzieren und schnell auszutauschen.

Aufbau

Der Aufbau von Vakuumierern ähnelt bei allen Modellen dem gleichen Prinzip aus Vakuumieren und Verschweißen. Beim Vakuumieren mittels einer Vakuumkammer und Absaugpumpe wird dem eingefügten Beutel die komplette Luft entzogen. Damit genügend Platz zum Verschweißen bleibt, sollte daher der Inhalt nur maximal zu 2/3 gefüllt werden.

Die Verschweißung erfolgt danach mittels Wärmeentwicklung. Die Folie verbindet sich so zu einer undurchlässigen Naht. Je nach Gerät wird diese Naht einfach oder doppelt ausgeführt. Einfache Varianten verfügen in der Regel über weniger Stabilität und können unter Umständen bei Berührungen zu Rissen und somit zum erneuten Füllen mit Luft kommen.

Reinigung

Bei der Reinigung eines Vakuumiergerätes gilt es zuerst, das Gerät vollständig von der Stromzufuhr zu trennen. Danach kann bei vielen Vakuumierern die Vakuumkammer entfernt und separat gereinigt werden. Da sich dort ebenfalls beim Vakuumieren ausgetretene Flüssigkeiten sammeln, sind die Kammern in vielen Fällen sogar spülmaschinenfest und ermöglichen so eine gründliche und hygienische Reinigung.

Andere Verschmutzungen wie etwa eine Staubschicht bei längerer Lagerung im Küchenschrank lassen sich zum Beispiel mit einem Mikrofasertuch abwischen. Hartnäckigere Flecken können dagegen auch mit einem angefeuchteten Tuch entfernt werden. Danach sollte das Gerät jedoch erst wenn es vollständig getrocknet ist wieder in Betrieb genommen werden.

Qualitätsmerkmale für ein Vakuumiergerät

Nur den Preis als Kriterium für einen guten oder schlechten Vakuumierer anzusetzen kann schlussendlich auch zu Überraschungen führen. Nicht immer verfügt ein hochpreisiges Modell über die beste Vakumierleistung oder gewünschte Extras wie einen Vakuumierschlauch. Dieser befindet sich an der Oberseite der Geräte und sorgt dafür das Folienrollen direkt passend zugeschnitten und vakuumiert werden können.

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Verarbeitung

Da der Vakuumierer sowohl mit Strom betrieben wird als auch potenziell mit Flüssigkeiten in Kontakt kommen kann, ist eine solide Verarbeitung für einen langfristigen Gebrauch einfach unersetzlich. Nicht rostende Materialien erfüllen diese Eigenschaften ebenso wie herausnehmbare Vakuumkammern, die eventuell auslaufende Flüssigkeiten aufnehmen und diese so nicht mit den elektrischen Elementen in Kontakt kommen lassen.

Damit der Vakuumierer auch nach einigen Jahren noch in Gebrauch ist, sollten ebenfalls die Einstellungsmöglichkeiten wie Temperaturkontrolle während des Verschweißens und die Regulierung der Vakuumstärke keinem Verschleiß unterliegen. Da ansonsten ein zu geringes Vakuum entsteht oder geschmolzenes Verpackungsmaterial das Gerät beschädigt, ist die Verarbeitung eines der wesentlichen Qualitätsmerkmale.

Leistung

Die Leistung eines Vakuumierers orientiert sich an der Stärke mit dessen das Gerät das Vakuum erzeugt. Für haushaltsübliche Geräte wird die Leistung in Bar angegeben. Die Einheit für Luftdruck gibt dabei an, welche Kräfte beim Vakuumieren auf die Lebensmittel wirken. Bei einer Stärke von 1 Bar wirken dieselben Kräfte die auch Taucher bei einer Tiefe von 10 Metern wahrnehmen.

Eine regulierbare Stärke des Vakuums ist auch aufgrund der vielen verschiedenen Lebensmittel, welche sich vakuumieren lassen sehr sinnvoll. Während die festen Fleischfasern auch eine höhere Anzahl an Bar unbeschadet überstehen, können Lebensmittel mit einem großen Feuchtigkeitsanteil durchaus mit dem Austritt von Flüssigkeit reagieren.

Technische Details

Zu den wichtigsten technischen Details eines Vakuumierers zählen neben der maximal möglichen Vakuumleistung in Bar ebenfalls die dafür benötigte Anzahl an Watt. Diese zu kennen ist besonders in Küchen wichtig in der nur wenige Steckdosen vorhanden sind und sich somit bei der Vorbereitung von größeren Feiern mehrere elektrische Geräte einen Mehrfachstecker nutzen.

Zusätzlich werden bei den technischen Details oft auch die Maße sowie das Gewicht angegeben. Diese Werte geben bereits Aufschluss über die Breite der benötigen Beutel und Folienschläuche sowie ob das Gerät aufgrund des Gewichts leicht im Küchenschrank verstaut und bei Bedarf wieder hervorgeholt werden kann.

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Welche Hersteller bieten Vakuumiergeräte an?

Generell unterscheiden die Hersteller ihre Produkte in zwei Kategorien, Vakuumierer für die professionelle Verwendung in Restaurants und Co sowie Geräte für den Gebrauch in Privathaushalten. Während das Prinzip des luftleeren Raums innerhalb der Beutel natürlich gleich ist, unterscheiden sich die Größe der Vakuumierer und die Menge der zu vakuumierenden Lebensmittel bei denen für die Gastronomie entwickelten Geräte deutlich von denen für den Hausgebrauch.

Professionelle Vakuumiergeräte für gastronomische Betriebe

Vakuumierergeräte für den gastronomischen Bedarf gehören immer mehr zum Standard in Küchen und Kantinen. Mit den Geräten lassen sich Gerichte bereits perfekt portionieren und so erst bei der Bestellung fertig zubereiten. Mit Geräten von Herstellern wie Bartscher oder VacuMIT fallen so auch die Gewinne höher aus, da viel weniger Zutaten entsorgt werden müssen.

Bei der Bestellung eines Vakuumierers für die Gastronomie ist zudem der Anschluss der Geräte häufig im Preis bereits inbegriffen. Durch verlängerte Garantiezeiten und einen flexiblen Reparaturservice lassen sich auch Reparaturen zeitnah durchführen, so dass der gastronomische Betrieb nicht beeinflusst wird.

Vakuumiergeräte für Privathaushalte

Geräte zum Vakuumieren für den privaten Gebrauch zeichnen sich durch ihr platzsparendes Design und die einfache Handhabung aus. Geräte von Firmen wie Caso, Severin oder EasyVac lassen sich nach der gelegentlichen Nutzung leicht in jedem Küchenschrank verstauen.

Durch Farben wie Silber, Weiß und Schwarz passen sich die Vakuumierer dem Design der Küchenzeilen an und wirken so auch optisch in der Küche sehr harmonisch. Dank der platzsparenden Lagerung der vakuumierten Lebensmittel findet sich auch in haushaltsüblichen Kühl- und Tiefkühlschränken ausreichend Platz für eine kostengünstige Vorratshaltung.

Die Vorteile eines Vakuumierers kennenlernen

Sich dem Wert von Nahrungsmitteln bewusst zu sein, bedeutet auch in eigenen Haushalt möglichst wenig Essen wegzuschmeißen. Damit die Haltbarkeit auch von schnell Verderblichem um ein Vielfaches gesteigert wird, garantiert das erzeugte Vakuum ein Milieu in dem Keime und Bakterien schlicht der nötige Nährboden fehlt. Durch den gänzlichen Verzicht von Konservierungsstoffen eignet sich ein Vakuumierer ebenfalls für Menschen, die sensibel oder sogar allergisch auf bestimmte Inhaltsstoffe reagieren.

Problemlose Portionierung

Ob Fleisch, Fisch oder Gemüse die Prospekte von Supermärkten sind Woche für Woche gefüllt mit interessanten Sonderangeboten. Damit diese sowohl in großer Stückzahl gekauft als auch wirklich gegessen werden können hilft ein Vakuumierer bei der Einteilung in die passende Menge. Anschließend können die vakuumierten Lebensmittel platzsparend im Kühlschrank oder tiefgekühlt gelagert werden.

Dadurch stehen zum einen immer frische Zutaten zum Kochen zur Verfügung und darüber hinaus macht sich die Verwendung eines Vakuumierers auch sehr bald positiv in der Haushaltskasse bemerkbar. So lassen sich leicht saisonale Gemüse und Früchte portionieren und auch nach vielen Monaten im Tiefkühlschrank noch bedenkenlos verzehren.

Sehr lange Haltbarkeit ohne Verwendung von Konservierungsstoffen

Mit jedem Tag den Lebensmitteln ungeschützt der Luft ausgesetzt sind sinkt auch deren Nährstoffgehalt. Dieser Prozess lässt sich ebenfalls durch das Vakuumieren zeitlich verlangsamen. Bis zu acht mal längere Haltbarkeiten sind dabei keine Seltenheit. Einige Gemüsesorten wie Bohnen oder grüner Spargel sollten allerdings vor dem Vakuumieren blanchiert werden, um auch die Farben entsprechend der verlängerten Haltbarkeit frisch zu halten.

Durch den daraus resultierenden Verzicht von Konservierungsstoffen bleiben auch der Geschmack und das Aroma auch beim Tiefkühlen erhalten. Dies gilt auch für bereits gekochte Speisen, die bei Bedarf direkt im Vakuumbeutel schonend im Wasserbad erwärmt werden können. So machen sich auch Menschen mit langen Arbeitszeiten unabhängig von den Öffnungszeiten der Supermärkte und haben dennoch täglich frische Mahlzeiten zur Verfügung.

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Welche Nachteile ein Vakuumierer aufweisen kann

In der Regel überwiegen die positiven Aspekte eines Vakuumierers mehr als deutlich eventuell vom Nutzer als negativ wahrgenommene Aspekte. Damit die Käufer nicht von ihrer Investition enttäuscht sind, gilt es vorher die Merkmale der unterschiedlichen Geräte auf ihre Qualität und eventuell mit dem Kauf verbundene Zusatzkosten zu prüfen.

Die Leistung entscheidet

Selbst wenn die Optik und der Preis überzeugen, ist dennoch der Vakuumierer unbrauchbar, wenn die Leistung nicht überzeugen kann. Ist das erzeugte Vakuum zu gering, ist die Haltbarkeit in Gefahr, da sich mit der Luft auch ein Nährboden für Keime und Bakterien im verschlossenen Beutel befindet.

Zur Leistung zählt natürlich auch der Energieverbrauch der mit Strom betriebenen Vakuumiergeräte. Ist der Vakuumierer täglich in Verwendung, sollte der Energieverbrauch dementsprechend niedrig sein, um keine unangenehmen Überraschungen auf der Jahresabrechnung des Stromanbieters zu erleben.

Zusatzkosten durch die Verwendung spezieller Vakuumbeutel

Kaum sind die ersten in der Lieferung inbegriffenen Vakuumbeutel verbraucht stehen viele Nutzer vor der Frage, welche Beutel nun am Besten verwendet werden sollten. Bei einigen Herstellern werden perfekte Ergebnisse nur mit speziellen Vakuumbeuteln erzielt. Gleiches gilt auch für Beutel zum Vakuumgaren, welche über eine besondere Struktur und Dichte verfügen.

Als Alternative für die kurze Lagerung von vakuumierten Lebensmitteln eignen sich jedoch auch handelsübliche Gefrierbeutel. Für diese ist es allerdings hilfreich, wenn der Vakuumierer über eine Temperaturregelung verfügt, die verhindert das durch geschmolzene Schweißnähte die Beutel oder das Gerät Beschädigungen erfahren.

Wie lassen sich Lebensmittel am besten vakuumieren?

Wie auch beim Kochen verlangt auch beim Vakuumieren jedes Lebensmittel eine andere Behandlung. Was jedoch alle Lebensmittel ob pflanzlich oder tierisch verbindet, ist die gesteigerte Haltbarkeit und dies vollkommen ohne den Einsatz von Konservierungsmitteln. Im Kühlschrank kann so die Haltbarkeit bereits um einige Wochen und in der Tiefkühltruhe sogar um Jahre gesteigert werden.

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– Obst: Bei Obst ist es besonders wichtig nur frische Früchte zu verwenden. Zeigen sich bereits erste Spuren von Fäulnis, können die darin enthaltenen Bakterien auch in einem Vakuum Gase entwickeln, die eventuell den Beutel aufblähen und das Obst so dennoch ungenießbar machen. Bei Früchten mit einem hohen Wassergehalt, sollten diese über Nacht tiefgefroren und erst im Anschluss vakuumiert werden. Auf diese Weise bleibt die Struktur der Früchte erhalten und das tiefgekühlte Obst für viele Monate genießbar.

– Gemüse: Gemüse, welches im Kühlschrank gelagert werden soll, lässt sich auch im Ganzen vakuumieren. Natürlich lassen sich so auch fürs Kochen benötigte Gemüse perfekt vorbereiten und im Anschluss vakuumieren. Für tiefgekühltes Gemüse empfiehlt es sich, den Inhalt der Vakuumbeutel bereits zu schälen oder so zuzubereiten, dass diese sofort zum Kochen weiterverwendet werden können.

– Fleisch: Fleisch kann entweder bereits in Steaks, Schnitzel und Gulasch portioniert sein oder als Braten vakuumiert werden. Steaks können so ohne an Qualität zu verlieren nachreifen, während Grillfleisch oder Sauerbraten bereits mit den passenden Gewürzen vakuumierbar sind.

– Fisch: Fisch lässt sich problemlos sowohl als ganze Fische oder auch als Filets vakuumieren. Hierfür sollte der Fisch jedoch im jedem Fall immer ausgenommen, also von den Inneren Organen befreit sein. Bei der Vakuumierung mit Schuppen stehen diese zum Beispiel beim Kochen einer Bouillabaisse noch für den Fond zur Verfügung.

Zubehör für ein Vakuumiergerät

Damit ein Vakuumierer auch sein volles Potenzial ausschöpfen kann ist die Wahl des passenden Zubehörs nicht zu vernachlässigen. Mit der Wahl zwischen Folienbeuteln und Rollen haben Verbraucher das ideale Zubehör zur Hand, welches entweder bereits beim Kauf eines Vakuumiergerätes inklusive ist oder zusätzlich erworben werden muss. Dank der praktischen Sets lassen sich auch größere Projekte wie die Ernte in eigenen Obstgarten oder Gemüsebeet problemlos bewältigen.

Folienbeutel

Folienbeutel sind bereits an einer Seite verschweißt und können daher direkt mit flüssigen Lebensmitteln wie Soßen oder Marinaden befüllt werden. Zudem zeichnen sich originale Folienbeutel für Vakuumiergeräte durch ihre Struktur aus, die als besonders reißfest gilt sowie auch bei der Verwendung in der Tiefkühltruhe Gefrierbrand aktiv entgegenwirkt.

Zusätzlich sind sehr hochwertig verarbeitete Folienbeutel spülmaschinenfest und lassen sich so nach der Reinigung bequem wiederwenden. Möglich wird dies durch das Material mit Rippenstruktur, welches auch bei Knochen oder Greten keine Risse oder Löcher entstehen lässt.

Folienrollen

Um die Folie zum Vakuumieren noch besser auf den Inhalt abstimmen zu können, sind Folienrollen das ideale Zubehör. Diese gibt es in verschiedenen Längen und Breiten, die platzsparend auf einer Rolle aufgerollt wurden. Vor dem Befüllen wird die gewünschte Größe einfach von der Rolle abgeschnitten. Hierbei sollte jedoch an beiden Seiten ausreichend Platz für die zu verschweißenden Ränder gelassen werden.

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Als erster Schritt wird dann eine Seite mit dem Vakuumierer fest verschlossen. Als nächsten werden die nun zu Beuteln geformten Folien mit dem gewünschten Inhalt gefüllt und anschließend per Vakuumierer luftleer verschweißt. So können die Beutel auch zum Kochen, Gefrieren oder im Kühlschrank verwendet werden.

Tipps und Tricks für den Umgang mit dem Vakuumiergerät

Dass mit einem Vakuumiergerät nicht nur Lebensmittel luftdicht verpackt werden, sondern sich auch ganze Menüs portionsgerecht vorbereiten lassen, beweisen Tipps und Tricks rund um den Vakuumierer. Vom kleckerfreien Marinieren für Grillpartys bis zum Verpacken von Flüssigkeiten im Gepäck bietet der Vakuumierer auch außerhalb der Küche eine Menge praktische Einsatzmöglichkeiten.

Marinieren mit Vakuumierer

Das Marinieren von Fleisch, Fisch oder Gemüse hinterlässt nicht nur auf der Kleidung schwer zu entfernende Spuren, sondern ebenfalls im Kühlschrank lästige Gerüche, die den Geschmack offener Lebensmittel beeinflussen. Mit einem Vakuumierer kann die Marinade direkt im Beutel verteilt und mit dem Fleisch oder Gemüse vermengt werden. Damit die Flüssigkeit nicht austreten kann, ist es wichtig den Vakuumiervorgang zu unterbrechen, bevor die Flüssigkeit den Rand des Beutels erreicht.

Einmal verpackt kann der Beutel über Nacht im Kühlschrank aufbewahrt oder in der Picknicktasche mit zum Grillen in den Park oder dem Badesee mitgenommen werden. Da die Luft entzogen wird, arbeitet sich die Marinade in alle Fasern des Fleisches ein und garantiert so Geschmack vom ersten bis zum letzten Bissen. Damit sich das Aroma voll entfalten kann, empfiehlt es sich die Beutel eine Stunde vor dem Grillen zu öffnen und so wieder Luft an das Grillgut dringen zu lassen.

Perfekt Portionieren mit dem Vakuumierer

Gegenstände die im Alltag nur selten gebraucht werden, wie zum Beispiel Pflaster oder Verbandsmaterialien lassen sich durch das Vakuumieren auch nach dem Öffnen steril lagern. Gleiches gilt auch für kleine Gegenstände wie Knöpfe oder Nähmaterialien, welche in vollen Schubladen leicht verloren gehen oder beschädigt werden können.

Wer im Hochsommer gerne seinen Pyjama vor dem zu Bett gehen in den Eisschrank legt, kann dies mit einem Vakuumierer noch einfacher bewerkstelligen, da sich keine Eiskristalle am Stoff bilden. Zudem lassen sich so auch kinderleicht selbst Eispacks für Sportverletzungen herstellen, bei denen auch nach dem Auftauen die Flüssigkeit noch fest im Vakuum verpackten Beutel verbleibt.

Vakuumgaren

Viele Hobbyköche nutzen den Vakuumierer zwar zur luftfreien Verpackung von Lebensmitteln aber nicht zum Kochen. Dies ist in der Gastronomie unter dem Begriff Sous-vide bereits eine beliebte Garmethode. Hierzu werden die vakuumierten Lebensmittel innerhalb der Beutel bei niedrigen Temperaturen von unter 100° C in einem Wasserbad zubereitet.

So ist es möglich, auch bereits gekochte Mahlzeiten schnell zu portionieren und bei Bedarf zuzubereiten. Dies ist zum Beispiel ideal für Eltern, deren Kinder vor ihnen aus der Schule nach Hause kommen und auf diese Weise immer eine frische und vitaminhaltige Mahlzeit zur Verfügung haben und nicht auf Fertigkost oder Fast Food zurückgreifen müssen.