klarTest.de Elektronik Sofortbildkamera Test

Sofortbildkamera Test 2019

Quicklinks: Ratgeber - Testsieger - Topseller
Im Vergleich 7 verschiedene Sofortbildkameras → Testsieger ist die Fujifilm Instax Mini 50s
Testsieger

Fujifilm Instax Mini 50s

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2.Platz

Fujifilm Instax Mini 8

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3.Platz

Fujifilm Instax 210

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4.Platz

Polaroid 600

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Alle getesteten Sofortbildkameras

Fujifilm Instax Mini 50s

Die Sofortbildkamera der Neuzeit Auf den allerersten Blick erinnert sie ein wenig an eine alte Kompaktkamera. Die schwarze glänzende Oberfläche und die abgerundeten Kanten machen...
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Fujifilm Instax Mini 8

Optik und Haptik wirken überzeugend Schon beim Auspacken droht die Gefahr sich schon alleine in die Optik der Kamera zu verlieben. Das Design der Fujifilm...
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Fujifilm Instax 210

Die etwas sperrige Optik sollte nicht täuschen Die Kamera wirkt bei der ersten Begutachtung ein wenig sperrig, dennoch ist sie mit ihren knapp 600 Gramm...
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Polaroid 600

Eine Kamera für Liebhaber der nostalgischen Photographie Die Polaroid 600 ist die klassische Sofortbildkamera, wie wir sie aus längst vergangene Tagen noch kennen. Packt man...
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Fujifilm Instax Mini 90 Neo Classic

Eine Kamera mit außergewöhnlichem Design Mit den Abmessungen von 11,3 x 9 + 5,4 cm ist sie nicht gerade klein geraten, und mit ihren 331...
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Polaroid 300

Modernes Design und dennoch nostalgische Gefühle Schon bei der allerersten Begutachtung der Polaroid 300 fällt auf, das hier ist Nostalgie im modernen Design. Diese Sofortbildkamera...
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Polaroid Z2300 Instant

Der erste Eindruck erweckt Erinnerungen an längst vergangene Zeiten Optisch gesehen ist sie einfach zum Verlieben. Mit einer Breite von knapp 12 cm ist sie...
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Sofortbildkameras Kaufberatung

Im Bereich der Fotografie konnten in den letzten Jahren beziehungsweise Jahrzehnten erstaunliche Fortschritte erzielt werden. So ist es heutzutage keineswegs mehr ein Privileg der gut verdienenden Oberschicht, sich im „Eins-zu-Eins-Format“ ablichten zu lassen, denn neben den diversen Digitalkameras, die selbst in hochwertigen Ausführungen für weniger als 100 Euro zu haben sind, können mittlerweile selbst Mittelklasse-Handys beziehungsweise Mittelklasse-Smartphones mit kräftigen Linsen und einigen Effekten aufwarten! Bei solch digitalen Lösungen kommt jedoch das eigentliche Film-Feeling schnell abhanden, sodass sich eine der ersten Formen der Kameratechnik nach wie vor einer großen Beliebtheit erfreut: Sofortbildkameras gelten selbst gut 40 Jahre nach ihrem Durchbruch als überaus geschätzte Fotoplattformen.

Ihre Beliebtheit verdanken Sofortbildkameras allerdings weniger ihrer Qualität, sondern ihrem Charme beziehungsweise der Nostalgie, die diese ausstrahlen. Im Gegensatz zur vollautomatischen Digitalkamera, die nicht nur allerlei Technik, welche bei einem Defekt nur kaum zu reparieren ist, kann solch eine Sofortbildkamera zum Beispiel mit einer hochwertigeren Linsenstruktur und zudem austauschbaren Mechanikelementen dienen. Hier kommt sich der Fotograf eben noch wie ein Fotograf vor, der ein gewisses Handwerk beherrscht und sich nicht auf Autofokus, automatischen Weißabgleich und Gesichtserkennungssoftware verlassen darf – beziehungsweise verlassen muss!

Zentrales Merkmal einer Sofortbildkamera ist, wie es der Name bereits erahnen lässt, dass das aufgenommene Foto sofort „in Druck“ gegeben, sprich von der Polaroidtechnik erzeugt, wird. Der Nutzer/Besitzer erhält also sofort einen Abzug seines Meisterwerks und muss nicht zur nächsten Druckstation laufen oder ein eigenes Fotobuch via E-Mail-Auftrag erstellen. Dafür sind natürlich auch keine Möglichkeiten, die Schnappschüsse vor dem Druck auf eventuelle Unfeinheiten und Ungereimtheiten hin zu überprüfen, gegeben. Diesen Umstand nehmen viele Hobby- und Fotografen, die mit Herzensblut ans Knipsen gehen, allerdings gerne in Kauf. Und dennoch: Auch zwischen den vielen Modellen an Sofortbildkameras gibt es große Unterschiede zu beachten!

Worauf es bei dem Kauf solch einer Kamera zu achten gilt, verraten wir Ihnen deshalb in den folgenden Zeilen. Zudem erfahren Sie ein paar nützliche Tipps und Tricks, wie Sie mit einer Sofortbildkamera die besten Ergebnisse erzielen und schlichtweg Spaß am Knipsen haben.

Analog oder digital?

Streng genommen gibt es unter den Sofortbildkameras viele verschiedene Modelle, doch der Einfachheit halber wird „nur“ in zwei Grundtypen unterschieden: Auf der einen Seite stehen die analogen, auf der anderen Seite die digitalen Sofortbildkameras. Letztere werden auch häufig als hybride Sofortbildkameras bezeichnet. Beide Versionen bieten den direkten Ausdruck der Aufnahmen an, doch lediglich die digitale Sofortbildkamera verfügt über weitere Funktionen und Möglichkeiten wie zum Beispiel die einer Nachbearbeitung. Dank eines Suchfeldes beziehungsweise eines Displays wie man es von der klassischen Digitalkamera her kennt, dürfen die Aufnahmen bei einer solch einer Lösung zudem bereits vor dem Ausdruck begutachtet werden.

Ganz anders sieht es hingegen bei der analogen Sofortbildkamera aus: Hat der Finger den Abzug betätigt, lichtet die Plattform nicht nur ihre Umgebung beziehungsweise das anvisierte Motiv ab, sondern macht sich auch unmittelbar an den Druck. Für viele Personen stellt demzufolge auch nur eine analoge Sofortbildkamera eine „richtige“ Sofortbildkamera dar – digitale Versionen werden hier oft als „Mogelpackung“, als „nichts Ganzes und nichts Halbes“ betrachtet. Doch ganz gleich, ob analog oder digital: Bei der Auswahl einer Sofortbildkamera gibt es eben einige Aspekte zu beachten, die zwar teilweise nicht für beide Geräteklassen gleichermaßen von Bedeutung sind, sich in etlichen Bereichen jedoch durchaus ähneln.

Übrigens: Analoge Sofortbildkameras werden auch gerne der Lomographie zugeschrieben. Bei diesem Zweig der Kunst handelt es sich quasi um alles Natürliche, alles Reale und alles Unbearbeitete. Der Fotograf nimmt bei dieser Technik sein „Ziel“, sein Kunstobjekt, also nicht lange in den Fokus, sondern knipst vielmehr auf gut Glück. So können selbstverständlich ein paar Ungereimtheiten und unpassende Nebeneffekte entstehen, doch genau solch natürliche Momentaufnahmen sind es eben, die die Anhänger der Lomographie hochhalten.

Das Außenleben

Das Außenleben einer Sofortbildkamera kann eine erheblich große Rolle bei der Kaufentscheidung spielen. So mag dieses zwar nur bedingt Aufschlüsse über die eigentliche Bildqualität, zumindest aber eine erste Möglichkeit, diese etwas näher einzuschätzen, geben. Ferner sollte die Kamera vor allem gefallen, also optisch anspruchsvoll ausfallen.

Das Design

Geschmäcker sind bekanntlich verschieden. Dies gilt auch für die Ausgestaltung von technischen Gerätschaften wie der Sofortbildkamera. Bei beziehungsweise vor der Auswahl darf und sollte also durchaus die Optik der Kamera in die Meinungsbildung einfließen, denn nur, wenn diese auch dem persönlichen Empfinden nach gelungen, sprich schön, ausfällt, hat solch ein Technikmeister auch die Chance, des Öfteren verwendet zu werden und nicht als bloßer Staubfänger fungieren zu müssen.

Achten Sie einfach auf die Farbgebung und auf den Style der Kamera. Passt sie zu Ihrem Typ, dann spricht zumindest von dieser Warte aus gesehen nichts gegen den Kauf der Sofortbildkamera. Doch Vorsicht: Selbstverständlich sollten Sie nicht nur nach dem Designkriterium entscheiden! Insbesondere sehr geschwungene und ohne Frage interessante Formen können sich in der Praxis nämlich auch schnell als ein Nachteil herausstellen …

Die Handhabung

Einen sehr wichtigen Punkt bei dem Kauf einer Sofortbildkamera stellt deren Handlichkeitsfaktor dar, denn da die Kamera mitunter mehrere Minuten, wenn nicht gar Stunden in der Hand liegt, kann sich selbst jede noch so ansehnliche Sofortbildkamera letzten Endes als fehlkonzipiert herausstellen. Wenn sich die Kamera zum Beispiel schlecht greifen lässt oder einzelne Knöpfe kaum zu erreichen sind, wird der Spaß deutlich gebremst und die Bedienung aufs Äußerste verkompliziert.

So darf das Anfassen und Austesten der Sofortbildkamera eigentlich bei keinem Kaufentscheid ausgelassen werden. Für alle Internet-Shopper könnte dies jedoch schwierig werden. Hier bleibt lediglich das Lesen von professionellen oder zumindest glaubwürdigen Bewertungen und Testberichten übrig. Unter glaubwürdig sind übrigens Beschreibungen zu verstehen, denen anzumerken ist, dass diese weder zu positiv sowie zu negativ ausfallen. In der hiesigen Bewertungsbranche herrscht mittlerweile nämlich ein regelrechter Bewertungskrieg, der nicht nur auf die (bezahlte!) Huldigung bestimmter Kameras, Smartphones und Fernseher, sondern auch auf die gezielte Herabstufung von Konkurrenzmodellen abzieht!

Die Verarbeitung und die Qualität

Sofern sich die Sofortbildkamera „vor Ort“, also in dem jeweiligen Verkaufladen beziehungsweise Super- oder Elektronikmarkt, in die Hand nehmen lässt, lohnt es sich, die Verarbeitung der Kamera etwas genauer zu betrachten. So sollten zum Beispiel die Knöpfe und Räder weder wackeln noch knarzen. Auch der eigentliche Rahmen macht einen wichtigen Analysepunkt aus. Zwar gelten Sofortbildkameras im Vergleich zu den Digitalkameras als wesentlich robuster, doch Ausnahmen bestätigen bekanntlich die Regel. Zudem gilt es, das Material, aus dem Gehäuse & Co. bestehen, unter die Lupe zu nehmen, denn billiges Plastik hält bekanntlich weitaus kürzer als robuster Stahl beziehungsweise gestärktes Leichtmetall (Aluminium).

Es ist allerdings nicht nur das Außenleben, welches Beachtung finden sollte: Auch das Innenleben einer Sofortbildkamera kann überaus hilfreiche Aufschlüsse liefern. So sind nur in wirklich hochwertigen Modellen auch die Schächte und Platinen des Innenraums sauber verarbeitet. Mitunter lassen sich auch vergoldete oder verchromte Elemente in solch einer Kamera entdecken – ein klares Indiz dafür, dass es sich bei dem jeweiligen Modell um eine hochwertige sowie langlebige Kamera handelt.

Der Sonderpunkt der Bildausgabe

Ein beziehungsweise DAS grundlegende Merkmal einer Sofortbildkamera ist bekanntlich die sofortige Bildausgabe: Ist der Abzug betätigt, knipst und druckt die Kamera innerhalb weniger Sekunden einen kompletten Abzug. Negativfilm & Co. gibt es demzufolge nicht. Folglich entfällt auch der Lauf zur nächsten Fotostation. Wobei: Einige digitale Sofortbildkameras bieten mittlerweile auch die Möglichkeit, sich die erstellten Bilder zunächst in Ruhe auf dem integrierten Bildschirm ansehen zu können, bevor diese zum Drucken freigegeben werden, doch dazu später mehr.

Der Formfaktor

Unter der Bezeichnung Formfaktor könnte schnell die Größe oder der Umfang einer Sofortbildkamera verstanden werden, doch mit dieser Bezeichnung ist auf eine ganz andere Maßeinheit verwiesen. Und zwar auf den Faktor der Bilder beziehungsweise auf den Faktor der ausgedruckten Schnappschüsse. Etliche Modelle erlauben es nämlich nur, einen ganz bestimmten Formfaktor auszudrucken, sodass Sie sich gut überlegen sollten: Möchten Sie eher große oder eher kleine Abzüge erhalten? Sollen diese eher rechteckig oder quaderähnlich ausfallen?

Eine Ausnahme können hier digitale Sofortbildkameras darstellen – müssen dies jedoch nicht. Einige hochwertige und somit auch kostspieligere Modelle ermöglichen nämlich auch das Anschauen und (Teil-)Bearbeiten der aufgenommenen Bilder, sodass mitunter auch die Ausgabeformate der Bilder verändert werden können. Dann geht es allerdings nur in der Richtung „von oben nach unten“. Es steht also stets ein maximaler Formfaktor fest, beispielsweise 15 x 15 Zentimeter. Davon ausgehend wären dann diverse kleinere Formate, etwa 10 x 10 oder 8 x 10 Zentimeter große Varianten, auszuwählen. Als nützlich könnte sich übrigens auch ein sogenannter „Passport-Configurator“ erweisen: Mit diesem Assistenten sind auf einem Ausdruck gleich mehrere Bilder im Miniformat, also in Passbildgröße, abzulichten.

Doch wie gesagt: Solche Funktionen bieten lediglich hochwertige Sofortbildkameras, die mit einem elektronischen Sucher beziehungsweise einem Bildschirm ausgestattet sind, also halbwegs digital ausfallen.

Das Nonplusultra: Die Bildqualität

Genau genommen darf die Bildqualität noch als ein Unterpunkt der Bildausgabe angesehen werden, doch der Fakt, dass ebendieses Charakteristikum solch einen großen Einfluss auf die Gesamtwertung einer Sofortbildkamera hat, lässt es durchaus legitim erscheinen, die Bildqualität als einen eigenständigen Punkt in Ratgebern an- beziehungsweise aufzuführen.

Grundsätzlich darf/muss einer Sofortbildkamera im Vergleich zu Konkurrenzsystemen eine etwas, teilweise aber auch deutlich, geringere Bildqualität zugeschrieben werden. Dies hängt schlichtweg mit der Technik des Polaroidverfahrens zusammen, da diese eben gänzlich anders als die „übliche“ Digitalkamera funktioniert. Manch Hybridmodelle, also Sofortbildkameras mit Bildschirm & Co., bieten mittlerweile zwar eine wirklich gute Qualität, doch an entsprechende Konkurrenzmodelle in einer ähnlichen Preisklasse kommen diese Varianten in der Regel nach wie vor nicht heran. Ganz zu schweigen von den sogenannten Spiegelreflexkameras, die derweil die Creme de la Creme der Fotografie ausmachen.

Und dennoch: Selbst wenn die Pixelanzahl und die Schärfezeichnung sowie der mögliche Zoomfaktor bei einer Sofortbildkamera nicht ganz so hoch, nicht ganz so scharf und nicht ganz so kräftig ausfallen – in einem Punkt sind diese „alten“ Kameraversionen ihren Nachkömmlingen häufig einen Schritt voraus! Der Dynamikumfang fällt bei einer Aufnahme mit einer Sofortbildkamera nämlich grundsätzlich besser aus. Dies bedeutet, dass sich zum Beispiel Farben in einem Raum besser verteilen und zudem Unterschiede zwischen Objekten, die sich in verschiedenen Lichtquellen befinden, besser austangiert werden. Wer etwa aus einem Innenraum durch ein Fenster fotografiert, wird sowohl mit kräftigen Farben des Innenraumes als auch der Außenwelt beglückt.

Vorsicht Kostenfalle Die Ausgaben für Papier und Farbe

Sicher, die Möglichkeit, innerhalb weniger Sekunden ein vollständiges Bild in den Händen halten zu dürfen, mag einen großen (und eventuell sogar ausschlaggebenden) Kaufanreiz darstellen, doch wer viel mit einer Sofortbildkamera fotografiert, sollte sich auch über die weitaus höheren Kosten für die Aufnahmen im Klaren sein. Denn es ist bei Weitem nicht nur das Papier beziehungsweise die Laminierung, die regelmäßig nachgekauft werden muss: Auch die Tinte muss je nach Einsatzgewohnheit schnell nachgefüllt werden.

Deshalb: Recherchieren Sie vor dem Kauf einer Sofortbildkamera unbedingt die genauen Kosten für Papier und Patrone. Auch Abos können dabei helfen, die Kosten in Grenzen zu halten. Und wer erst einmal einen groben Überblick über den Sofortbildkamera-Markt hat, sollte auch Preismaschinen wie Idealo nutzen. Diese schlagen nämlich automatisch Alarm, falls ein bestimmter Artikel irgendwo im Netz oder aber in einem überregionalen Fachhandel zu einem angegebenen Preis zu haben ist – per E-Mail und völlig kostenlos, versteht sich!

Eventuelle Besonderheiten

Um ihren Modellen kleine, mitunter aber entscheidende Techniken sowie Vorteile zu verpassen, lassen sich auch die Hersteller von Sofortbildkameras so einiges einfallen. Bei der Gestaltung des Außenlebens beispielsweise setzen einige Produzenten auf wasserabweisende Gehäuseverkleidungen. Solch eine Verkleidung kann sich auf Expeditionen aber auch im grundsätzlichen Alltag lohnen, keine Frage, doch „wasserabweisend“ bedeutet noch lange nicht „wasserdicht“! Bei Sofortbildkameras stehen schließlich die Ausgabeschächte für die Bilder einer kompletten Abdichtung vor Flüssigkeiten nahezu unumgehbar im Weg!

Um bei Wasser zu bleiben: Manch Sofortbildkamera kann auch mit einem eigenständigen Reinigungssystem dienen. Ob dieses dann tatsächlich effizient ausfällt, steht zwar auf einem anderen Blatt Papier geschrieben, aber eine nützliche Zusatzfunktion könnte hier auf den Nutzer allemal warten. Denn um die Qualität der Kamera möglichst lange auf einem möglichst hohen Niveau zu halten, sollte diese durchaus hin und wieder gereinigt werden. Achten Sie deshalb auch am Besten darauf, dass sich die Sofortbildkamera einigermaßen leicht öffnen lässt. Andernfalls empfiehlt es sich, einen Fachmann aufzusuchen und dort die Reinigung in Auftrag zu geben.

Eine weitere Besonderheit bieten manche Sofortbildkameras in puncto Drucktechnik: Anstelle von Polaroidplatten kommen bei manch Versionen auch klassische Drucker im Mini- beziehungsweise Nanoformat zum Einsatz. Diese brauchen für den Druck zwar etwas länger, lassen sich jedoch mit weitaus günstigerem Papier und vor allem günstigerer Tinte füttern.

Ähnlich wie für beinahe jeden technischen Artikel bieten viele Hersteller noch so manches Zubehör für ihre Sofortbildkameras an. So können zum Beispiel Objektive oder Blitzschuhe aufgesetzt werden, aber auch der Austausch bestimmter Linsenpartien ist mitunter möglich. Apropos Austauschen: Einen beachtenswerten Punkt stellt auch bei einer Sofortbildkamera der Akku dar. Denn nicht nur, wie lange ein Akku hält, sondern auch, ob sich dieser austauschen lässt und wie lange er am Stromnetz hängen muss, um einmal komplett aufgeladen zu werden, sollte berücksichtigt werden.

Entwicklungen und Trends

Zu guter Letzt noch eine Vorausschau in die Zukunft: Auch der Blick auf die Entwicklung der Sofortbildkameras offenbart einen deutlichen Trend hin zu Touchscreen und Drahtlostechnik. So wissen beispielsweise bereits jetzt einige Modelle, mit Verbindungsfunktionen zu WLAN- oder WiFi-Netzen zu dienen. Dies kann insbesondere für Personen, die ihre Schnappschüsse eben nicht nur als haptischen Druck, sondern auch als virtuelle Variante in Netzwerken teilen oder aber auf dem Computer speichern möchten, lohnenswert sein.

Dort, also auf dem Computer, lassen sich die Schnappschüsse dann selbstverständlich auch bearbeiten – die Liste an Fotoshop-Programmen ist bekanntlich lang. Aber: Bei einigen Modellen ist noch nicht einmal der Versand an PC & Co. vonnöten! Denn auch für die eine oder andere Sofortbildkamera gibt es bereits Apps, also Minianwendungen wie man sie von Smartphone und Tablet kennt, zu nutzen. So können die Bilder bereits auf dem eigentlichen Gerät bearbeitet werden – Voraussetzung hierfür ist selbstverständlich ein Bildschirm. Und sogar in dieser Beziehung bahnt sich ein Trend an: Nicht nur schärfer und größer, sondern auch reaktionsfreundlich(er) werden die kleinen Anzeigen!

Fazit

Bei dem Kauf beziehungsweise bei der Benutzung einer Sofortbildkamera gibt es einige Punkte zu beachten, so viel steht fest. Auf welchen dieser Punkte besonders viel Wert gelegt werden sollte, muss im Grunde genommen jeder Käufer selber wissen. Allerdings gilt es stets zwischen „richtigen“ und „hybriden“, also völlig analogen und digitalen, Sofortbildkameras zu unterscheiden. Letztere lohnen sich etwa für Nachbearbeitungen und bieten zudem die Möglichkeit, sich die Bilder – oder gar Videos – vor dem Ausdrucken anzusehen und eventuell sogar zu bearbeiten. Bei einer analogen Sofortbildkamera stehen wiederum der Lifestyle und das Image im Vordergrund (Stichwort Lomographie).

Ganz allgemeine Aufschlüsse über die Qualität einer Sofortbildkamera können durchaus das Außenleben und die verwendeten Materialen geben. Denn nicht nur die pure Optik, sondern auch die Verarbeitung und die Robustheit einer Kamera stellen interessante Aspekte dar. Das eigentliche Aussehen sollte allerdings keineswegs aus den Augen gelassen werden, denn die Benutzung einer unansehnlichen Kamera macht schlichtweg nur wenig Spaß.

Ebenfalls bedeutsam: Handlichkeit und Formfaktor. Beide Punkte können darüber entscheiden, wofür und in welchen Situationen eine Sofortbildkamera genutzt werden kann. So darf mit einer zu großen oder zu sperrigen Sofortbildkamera schließlich nicht wirklich mobil auf Schnappschussjagd gegangen werden. Und wer nicht nur den klassischen Bildformatausdruck wünscht, sollte auch auf die Möglichkeit, die Abzüge in ihrer Größe anpassen zu können, achten.

In puncto Bildqualität müssen sowohl analoge als auch digitale Sofortbildkameras etwas zurückstehen, doch Hochglanzabzüge sollte bei der Nutzung einer Sofortbildkamera grundsätzlich nicht im Vordergrund stehen, wobei es selbstverständlich auch hier Unterschiede gibt. Ein absolutes Pflicht-Vergleichskriterium bieten dann allerdings noch die Folgekosten für Papier und Tinte. Vergleichen kann sich hier im wahrsten Sinne ausgezahlt machen. Und wer für die Zukunft gewappnet sein möchte, oder aber bereits jetzt mehr online als offline als Fotograf agiert, sollte zudem auf Besonderheiten wie Drahtlosmodule und Touchscreen achten.