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6 Besten Rasendünger (2021)

Quicklinks: Ratgeber - Testsieger - Topseller
Im Vergleich 6 verschiedene Rasendünger → Testsieger ist der Substral Rasen-Dünger m. Langzeitwirkung
#1

Substral Rasen-Dünger m. Langzeitwirkung

✓ 4.3/5 (80 Bewertungen) / Preis: EUR 24,15
93
#2

Compo Rasendünger mit Langzeitwirkung

✓ 4.4/5 (450 Bewertungen) / Preis: EUR 38,99
89
#3

NEUDORFF Azet Rasendünger

✓ 4.4/5 (271 Bewertungen) / Preis: EUR 23,22
87
#4

Ferrogranul Eisensulfat

✓ 4,2/5 (183 Bewertungen) / Preis:
85
#5

Wolf-Garten 2 in 1 Rasendünger und Unkrautvernichter

✓ 3.9/5 (525 Bewertungen) / Preis: EUR 44,99
85
#6

Profigreen mit Langzeitwirkung

✓ 3.8/5 (134 Bewertungen) / Preis: EUR 26,99
80

Rasendünger Ratgeber

Ein schöner Rasen entsteht nicht ohne die Hilfe des Besitzers. Es reicht nicht aus, ihn regelmäßig zu mähen und einmal im Jahr zu vertikutieren. Die Graspflanzen des Rasens müssen mit einer ausreichenden Menge an Nährstoffen versorgt werden. Dazu stehen spezielle Rasendünger zur Verfügung.

Da das Angebot recht umfangreich ist, fällt es nicht jedem Rasenbesitzer leicht, das geeignete Düngemittel zu finden. Neben mineralischen Düngern stehen auch organische Düngemittel zur Wahl. Die Düngemittel sind aus unterschiedlichen Substanzen hergestellt, sodass auch noch zwischen Startdünger, Frühlingsdünger und Herbstdünger unterschieden wird.

Damit die Grashalme kräftig wachsen und eine gleichmäßige dunkelgrüne Farbe aufweisen, muss zur richtigen Zeit mit dem passenden Rasendünger nachgeholfen werden. Neben dem Rasendünger ist aber auch ausreichend Wasser zur Versorgung des Rasens erforderlich.

Folgende Düngerarten stehen zur Verfügung

Ein Rasen sollte immer nur mit einem speziellen Rasendünger gedüngt werden. Universaldünger sind meistens nicht so gut geeignet. In Rasendüngern sind die Nährstoffe in einer bestimmten Kombination enthalten, die für das Wachstum der Graspflanzen optimiert sind.

Organischer Rasendünger

Die Bestandteile vom organischen Rasendünger sind im Grunde genommen Abfallprodukte. Die wichtigsten Komponenten sind Humus, Hornspäne, Kompost sowie Guano. Es gibt aber auch getrockneten Rinder- oder Pferdedung. Die organischen Düngemittel wirken allerdings nicht direkt.

Im Boden lebende Organismen wandeln den organischen Dünger in Mineralstoffe um. Die Mineralien bieten dann eine gute Versorgung des Rasens mit Nährstoffen. Es dauert natürlich eine gewisse Zeit, bis dieser Umwandlungsprozess Wirkung zeigt. Daher ist die Düngung mit organischem Dünger nicht für kurzfristige Maßnahmen geeignet. Es ist eher als Langzeitwirkung zu betrachten.

Da der organische Dünger gleichzeitig die Organismen im Boden versorgt, verbessert sich langfristig die Bodenqualität. Daher ist es ratsam, von Zeit zu Zeit den Rasen mit organischem Dünger zu versorgen.

Mineralischer Rasendünger

Die wichtigsten Bestandteile vom mineralischen Dünger sind:

  • Stickstoff
  • Phosphor
  • Kalium

Das chemische Zeichen für Stickstoff ist N. Dieser Stoff ist für das Pflanzenwachstum unentbehrlich. Zudem verbessert Stickstoff die Bildung des Chlorophylls. Es dürfte wohl jedem bekannt sein, dass Chlorophyll für die grüne Farbe der Pflanzen äußerst wichtig ist.

Phosphor wird mit P abgekürzt. Diese Substanz fördert unter anderem das Wachstum der Wurzeln. Nur dann, wenn die Gräser kräftige Wurzeln ausbilden, ist eine angemessene Versorgung mit anderen Nährstoffen und vor allem mit Wasser möglich.

Kalium, auch mit K bezeichnet, optimiert den Stoffwechsel in den Grashalmen. Zudem verstärkt Kalium das Bindegewebe. Das ist insbesondere beim Rasen wichtig, da auch durch das Betreten oder das Mähen mechanische Beanspruchen an den Rasenpflanzen entstehen.

Kombination aus mineralischem und organischem Dünger

Einige Rasendünger bieten eine Kombination aus diesen beiden Düngerarten. Dadurch nutzen sie den Vorteil, die Pflanzen sofort mit den wichtigsten Nährstoffen zu versorgen. Gleichzeitig findet eine Langzeitdüngung sowie eine Verbesserung der Bodenqualität statt.

Woran ist ein Nährstoffmangel des Rasens erkennbar?

Es gibt natürlich die Möglichkeit, eine Bodenanalyse durchzuführen. Daran lässt sich exakt erkennen, welche Nährstoffe fehlen. Einen Nährstoffmangel kann aber auch mit bloßem Auge erkannt werden. Die typischen Anzeichen dafür sind:

  • Verringertes Wachstum
  • Gelbliche Färbung
  • Zunehmender Unkrautbewuchs
  • Ausbreitungen von Krankheiten

Ein verringertes Wachstum ist natürlich sofort erkennbar. Auch dann, wenn einzelne Bereiche des Rasens unterschiedlich nachwachsen, liegt mit Sicherheit ein Mangel an Nährstoffen vor. Dieses Phänomen geht meistens mit einer Aufhellung des Grüntons bis ins Gelbliche einher. In dem Fall ist eine unverzügliche Düngung mit einem schnell wirkenden Rasendünger erforderlich.

Zwischen dem Gras und dem Unkraut entsteht stets eine Art von Konkurrenz. Sobald das Gras mit ausreichenden Nährstoffen versorgt ist, wächst es schnell und unterdrückt das Unkraut. Sind im Boden jedoch nicht genügend Nährstoffe enthalten, wächst das Unkraut schneller als das Gras. Die meisten Unkräuter benötigen nur sehr wenige Nährstoffe. Deshalb breiten sie sich auf unterversorgten Böden schnell aus.

Zu den auffälligsten Krankheiten, die aufgrund von Nährstoffmängeln auftreten, gehören Schneeschimmel oder die bekannten Hexenkreise. Solche Krankheiten treten aber nur bei einem extremen Nährstoffmangel auf.

Den Rasen zur richtigen Zeit düngen

Treten während der Vegetationsperiode die oben genannten Phänomene auf, sollte eine sofortige Düngemaßnahme erfolgen. Im Normalfall ist eine rechtzeitige Gabe eines sogenannten Startdüngers im Frühjahr erforderlich. Es ist möglich, die erste Düngung schon im März durchzuführen. Dann besteht allerdings die Gefahr, dass ein Großteil des Düngemittels beim Vertikutieren im April wieder von der Rasenfläche entfernt wird.

Daher ist es empfehlenswert, den Rasen nach dem ersten Schnitt zu vertikutieren. Unmittelbar im Anschluss sollte danach die erste Düngung erfolgen. Durch das Vertikutieren ist die Oberfläche etwas aufgeritzt, sodass der Dünger dort sofort eindringen kann.

Den Rasen im Sommer düngen

In der Regel weisen die Rasendünger eine Wirkdauer von bis zu drei Monaten auf. Daher ist es mitunter erforderlich, eine zweite Düngung im Sommer durchzuführen. Dabei sollte die Aufwandmenge jedoch halbiert werden. Während der Sommermonate lässt das Wachstum ohnehin etwas nach. Aus diesem Grund reicht eine geringere Aufwandmenge völlig aus.

Die Herbstdüngung

Im Herbst wächst der Rasen zwar nicht mehr, aber trotzdem werden noch Nährstoffe benötigt. Im Herbstdünger sollte Kalium die wichtigste Komponente sein. Kalium kräftigt die Pflanzen, sodass sie weniger anfällig gegen Frost, große Regenmengen oder Schnee werden. Nur dann, wenn die Pflanzen kräftig genug sind, überstehen sie die Wintermonate unbeschadet.

Wie viel Dünger ist erforderlich?

Es sollten immer die Hinweise auf den Verpackungen befolgt werden. Eine zu geringe Menge ist genauso schädlich für den Rasen wie eine überhöhte Menge. Es kommt aber auch immer darauf an, ob eine regelmäßige Düngung erfolgt, oder ob die Düngung nur dann durchgeführt wird, wenn die ersten Anzeichen von Nährstoffmängeln aufgetreten sind.

Bei den meisten Rasendüngern wird im Frühling bei der Startdüngung eine Menge von etwa 100 Gramm pro Quadratmeter benötigt. Für die zweite Gabe im Sommer reicht die Hälfte, also 50 Gramm pro Quadratmeter aus. Die gleiche Menge gilt auch für die Herbstdüngung.

Vorteile von Rasendünger

  • Bestmögliche Nährstoffversorgung
  • Einfaches Ausbringen
  • Geringe Kosten

Nachteile

Nachteile treten eigentlich niemals auf. Lediglich bei reinen organischen Düngemitteln entsteht beim Ausbringen ein unangenehmer Geruch. Dieser ist jedoch am nächsten Tag verschwunden, sodass sich keiner daran stören muss.

Bekannte Hersteller von Rasendünger

Es gibt mittlerweile viele Hersteller, die auch Rasendünger anbieten. Bei diesen Düngern wird gewährleistet, dass die Zusammensetzung auch tatsächlich in der angegebenen Form erreicht ist. Zudem befinden sich auf den Verpackungen exakte Angaben zur Aufwandmenge. Zu den wichtigsten oder bekanntesten Herstellern gehören:

Compo

Der Hersteller Compo bietet ein breites Spektrum von unterschiedlichen Rasendüngern an. Darunter befinden sich auch spezielle Düngermischungen für Zier- und Sportrasen. Das Granulat von Compo löst sich relativ schnell auf und versorgt den Rasen über mehrere Monate mit allen nötigen Stoffen. Dadurch entsteht ein sehr schöner Rasen in einem satten grün. Ein besonderes Feature der Rasendünger von Compo ist, dass es zu keinen Verbrennungen an den Grashalmen kommt.

Profigreen

Vom Hersteller Profigreen stehen ebenfalls unterschiedliche Rasendünger zur Wahl. Darunter befinden sich auch Kombinationen aus mineralischen und organischen Substanzen. Dadurch verbessert sich beim Düngen auch gleichzeitig die Qualität des Bodens. Die meisten Düngemittel von Profigreen sind in Form von Pulver erhältlich. Dieses versorgt die Rasenpflanzen mit der jeweils erforderlichen Menge. Dadurch wird kein überschüssiger Stickstoff ausgeschwemmt.

Substral

Auch Substral stellt qualitativ hochwertige Rasendünger her. Diese zeichnen sich insbesondere durch ihre Langzeitwirkung aus. Die Wirkung dauert bis zu drei Monate. Das liegt daran, dass die Nährstoffe immer nur in geringer Dosierung an die Pflanzen abgegeben werden. Dadurch wächst der Rasen nicht schlagartig um mehrere Zentimeter. Das Wachstum erfolgt sehr gleichmäßig, sodass die Rasenfläche über einen langen Zeitraum schön aussieht.

Neudorff

Jedem Gartenbesitzer dürfte der Hersteller Nuedorff ein Begriff sein. Auch Neudorff stellt natürlich Rasendünger her. Der Schwerpunkt liegt auf organische Substanzen. Diese weisen Sofort- und Langzeitwirkungen auf. Dadurch entsteht ein kräftiger Rasen. Besonders hervorzuheben an den Rasendüngern von Neudorff ist, dass die Substanzen nicht gefährlich für Haustiere sind. Haustiere können unmittelbar nach dem Ausbringen des Düngers wieder den Rasen betreten.

Cuxin

Der Hersteller Cuxin bietet sowohl Start- als auch Herbstdünger für den Rasen an. Eine Besonderheit stellt das Minigranulat dar. Die Körner sind so klein, dass sie sich zwar leicht ausbringen lassen, aber nicht an den Grashalmen anhaften. In den Rasendüngern vom Hersteller Cuxin sind alle erforderlichen Substanzen in einem perfekt abgestimmten Verhältnis vorhanden. Auch diese Rasendünger weisen eine Langzeitwirkung von bis zu drei Monaten auf.

Den Rasendünger richtig ausbringen

Beim Ausbringen von Rasendünger sollten einige Dinge beachtet werden. Die wichtigsten Punkte sind:

  • Die Hinweise des Herstellers lesen
  • Nur auf gemähtem Rasen Dünger ausbringen
  • Möglichst abends düngen
  • Den Rasen anschließend wässern

Die Hinweise zum Ausbringen des Düngers stehen auf der Verpackung. Diese sollten unbedingt befolgt werden, damit das Vorhaben auch gelingt.

Es ist sinnvoll, den Rasen vor der Düngung zu mähen. Dadurch lässt sich der Dünger wesentlich gleichmäßiger ausbringen, da keine Grashalme bei der Arbeit stören. Die gleichmäßige Ausbringung des Düngemittels ist sehr wichtig.

In der prallen Mittagssonne sollte auf die Düngung verzichtet werden. In den Abendstunden ist es für den Rasen besser. Der Grund dafür ist, dass der Rasen während der großen Hitze in den Mittagsstunden ohnehin einer Belastung ausgesetzt ist.

Zudem sollte unmittelbar nach dem Düngerstreuen eine Wässerung des Rasens erfolgen. Dadurch werden zum einen an den Grashalmen anhaftende Düngerkörner abgespült und zum anderen setzt eine sofortige Wirkung ein. Auf eine Bewässerung kann aber auch verzichtet werden, wenn direkt vor dem Regen die Düngung erfolgt.

Per Hand oder mit einem Streuwagen düngen

Für viele Hobbygärtner stellt sich die Frage, ob der Dünger manuell oder mittels Streuwagen ausgebracht werden sollte. Grundsätzlich sind beide Varianten möglich. Das gleichmäßige Verteilen des Düngemittels mit der Hand erfordert allerdings sehr viel Übung. Die Menge lässt sich nicht so einfach abschätzen und eine gleichmäßige Verteilung ist schwierig.

Mit einem Streuwagen erfolgt eine sehr gleichmäßige Verteilung des Düngers. Es ist lediglich erforderlich, den Streuwagen exakt einzustellen. Die Aufwandmenge, die mit dem Streuwagen ausgebracht werden soll, lässt sich dadurch überprüfen, dass er auf einer Plane oder Ähnliches kurz in Betrieb genommen wird. Dann kann die darauf ausgebrachte Menge einfach abgewogen werden.

Rasendünger ist vielerorts erhältlich

Rasendünger wird in nahezu allen Baumärkten angeboten, die auch eine Gartenabteilung haben. Es ist zudem möglich, Rasendünger in allen Gartencentern zu erwerben. Solche Geschäfte befinden sich jedoch nicht immer in der unmittelbaren Umgebung. Zudem ist das Angebot unterschiedlicher Produkte begrenzt.

Ein weiteres Problem besteht darin, dass die Verkäufer nicht immer so gut geschult sind in diesem Bereich. Daher ist der Kauf von Rasendünger im Geschäft vor Ort nur dann sinnvoll, wenn der Kunde ganz genau weiß, welchen Rasendünger er benötigt.

Rasendünger online kaufen

Für die meisten Hobbygärtner ist der Onlinekauf die bessere Wahl. Im Internet bieten zahlreiche Händler unterschiedliche Rasendünger an. Dadurch entsteht eine gewisse Konkurrenz, die für den Käufer vorteilhaft ist. Die Preise für Rasendünger im Onlinehandel sind in der Regel niedriger als in den Baumärkten.

Nicht zu vergessen sind auch die vielen Kundenbewertungen der einzelnen Produkte. Zahlreiche Kunden veröffentlichen ihre Erfahrungen, die sie mit einem Rasendünger gemacht haben. Das können sowohl positive als auch negative Erfahrungen sein. Liest ein Interessent sich diese Erfahrungsberichte durch, dann können die Informationen äußerst nützlich sein.

Kleine Tipps beim Umgang mit Rasendünger

  • Es sollte immer nur so viel Rasendünger gekauft werden, wie benötigt wird. Bleibt etwas Dünger übrig, muss dieser in einem verschließbaren Beutel oder einem anderen Gefäß luftdicht aufbewahrt werden. Düngemittel sind hygroskopisch. Das heißt, sie können der Umgebungsluft die Feuchtigkeit entziehen. Dadurch lassen sie sich nach einiger Zeit nicht mehr ausstreuen.
  • Beim Ausbringen sollte der direkte Hautkontakt vermieden werden. Daher ist es empfehlenswert, Handschuhe zu tragen. Nach der Arbeit sollten die Hände jedoch trotzdem gründlich gewaschen werden.
  • Beim Ausbringen des Düngergranulats auf die Windrichtung achten. Es ist sinnvoll, stets mit Rückenwind zu arbeiten. Wird der Dünger mit der Hand entgegen der Windrichtung ausgebracht, kann versehentlich Staub des Düngemittels eingeatmet werden. Das führt zu einem unangenehmen Reizhusten.

Fazit

Ohne eine regelmäßige Düngung leidet jeder Rasen bereits nach wenigen Jahren an Nährstoffmangel. Das hat zur Folge, dass der Rasen nicht mehr schön anzusehen ist. Die grüne Farbe verblasst und wird immer gelblicher. Zudem breitet sich vermehrt Unkraut auf der Rasenfläche aus. Rasen mit einem gravierenden Nährstoffmangel ist äußerst anfällig gegen Krankheiten.

Die Düngung sollte jedoch nicht mit einem Universaldünger erfolgen, sondern mit einem speziellen Rasendünger. Darin sind alle erforderlichen Substanzen erhalten, die ein Rasen benötigt. Beim Kauf ist allerdings darauf zu achten, ob sich der Rasendünger zur Nährstoffversorgung im Frühling und Sommer oder für die Herbstdüngung eignet.

Auch das Preis-Leistungs-Verhältnis sollte nicht außer Acht gelassen werden. Das Internet bietet in diesem Bereich sehr viele Recherchemöglichkeiten. Nur dann, wenn der Rasen optimal versorgt wird, kann sein Eigentümer sehr lange Freude daran haben.