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7 Besten Laminiergeräte (Mai 2019)

Quicklinks: Ratgeber - Testsieger - Topseller
Im Vergleich 7 verschiedene Laminiergeräte → Testsieger ist das Geha Laminator Home & Office A4 Basic
#1

Geha Laminator Home & Office A4 Basic

✓ 4.0/5 (194 Bewertungen) / Preis: EUR 26,04
95
#2

Fellowes Saturn 2

✓ 4.4/5 (8 Bewertungen) / Preis: 0
91
#3

Zoomyo TD-4125

✓ 4.5/5 (310 Bewertungen) / Preis: EUR 23,95
91
#4

Olympia A 230

✓ 4.5/5 (829 Bewertungen) / Preis: EUR 29,94
87
#5

Leitz iLam touch A4 turbo

✓ 3.9/5 (67 Bewertungen) / Preis: EUR 255,06
85
#6

Olympia A 330

✓ 3.9/5 (208 Bewertungen) / Preis: EUR 28,94
81
#7

AmazonBasics PL9-EU

✓ 3.3/5 (99 Bewertungen) / Preis: EUR 19,99
80

Laminiergeräte Ratgeber

Auch wenn in der heutigen Zeit immer mehr Dokumente und Daten digitalisiert werden, bleibt das Papier oder originale Foto für viele Menschen dennoch wichtig. Papier, soll es langfristiger gelagert und erhalten werden, ist allerdings Alterungs- und Verschleißerscheinungen ausgesetzt. Damals wusste man sich notgedrungen damit zu helfen, die besonders wertvollen Papiere in Vitrinen aufzubewahren, um das Papier vor Umwelteinflüssen, Temperaturschwankungen, Feuchtigkeit oder Vergilbung durch Licht zu schützen. Davon waren nicht nur Papiere, sondern auch auf Papyrus gedruckte Dokumente betroffen, wobei selbst eine Vitrine nur unzureichenden Schutz bot.

Papier ist solchen Bedingungen immer ausgesetzt. Urkunden, Erbstücke, alte oder auch neue Fotografien sind nicht einfach zu reproduzieren, sollen aber dennoch aus nostalgischen oder werterhaltenden Gründen bewahrt bleiben. Es ist schade, wenn die Fotografie der Verwandtschaft auf einmal so vergilbt ist, dass die geliebten Personen darauf nicht mehr erkennbar sind. Daneben gibt es etliche andere Papiere, die der Mensch trotz Digitalisierung erhalten möchte, und seien es nur alte Schulzeugnisse oder Briefe.

Hier kommt ein Laminiergerät zum Einsatz, durch dessen Funktion und Versiegelung alle Papiere gesichert werden können, so dass der fortschreitende Verfallprozess aufgehalten wird. Die Laminiergeräte schützen alle wichtigen Dokumente, arbeiten mit einem preisgünstigen Verfahren und halten vor allen Dingen Feuchtigkeit, Licht oder Staub fern, so dass Papiere, Fotos, Briefe oder andere Materialien sicher für die Nachwelt bewahrt bleiben.

Dieser Laminiergerät Ratgeber soll zeigen, was Lamination ist, was ein Laminiergerät macht, wo es zum Einsatz kommt, welche Laminierverfahren es gibt und was beim Kauf eines Laminiergeräts beachtet werden sollte.

Wissenswertes zum Aufbau und zur Funktionsweise von Laminiergeräten

Was versteht man unter einer Lamination?

Durch Lamination werden Papiere mit einer Folienbeschichtung überzogen. Meistens geschieht das durch die Verbindung oder Verklebung einer sehr dünnen und folienartigen Schicht oder durch zwei Folienschichten, zwischen denen das Dokument eingeschweißt wird. Das ist durch Druck und zwei verschiedenen Verfahren möglich, die als heißer und als kalter Prozess stattfinden.

Bei Kaltlaminieren wird ein Klebstoff benutzt, der bei Zimmertemperatur die Folientasche mit dem Papier verbindet, das in die Folie eingelegt wird. Beim Heißlaminieren verfügt das Laminiergerät über eine Heizspirale, zwei oder mehrere heiße Platten oder Rollen, die die Folie aus Kunststoff thermisch verbinden.

Beim Kaltlaminieren ist kein besonderes Gerät notwendig, obwohl hochwertige Laminiergeräte sowohl den heißen als auch kalten Vorgang bieten. Die Folientasche enthält einen ganz normalen Kleber und kann so auch von Hand durchgeführt werden. Das Gerät klebt bei der Kaltlamination Folie und Papier durch Klebstoff zusammen und presst das Ganze dann durch Walzen. Der Vorgang ist allerdings erheblich schwieriger und erreicht auch nicht die glatte Struktur der Heißlamination.

Vorteil beider Verfahren oder der Lamination selbst bleiben die Eigenschaften, die das Dokument nach dem Vorgang aufweist. Es ist nicht nur vor Vergilbungs- und Alterungsprozessen geschützt, sondern durch die Folienbeschichtung auch wasserfest und sogar abwaschbar. Der Aufbewahrung und dem Erhalt solcher Dokumente steht so nichts mehr im Weg.

Auch können Dokumente unter diesen Umständen nicht mehr nachbearbeitet, verändert oder gefälscht werden. Sind die Papiere erst durch ein Laminiergerät bearbeitet und eingeschweißt, erfordert das nachträgliche Bearbeiten einen großen Aufwand und hinterlässt grundsätzlich Spuren. Behörden beispielsweise nehmen nachträglich laminierte Papiere nicht an, da hier die Echtheit des Dokuments in Frage gestellt werden kann.

Für Laminiergeräte gibt es sogenannte Laminierfolien, die meistens als Laminiertaschen im Handel erhältlich sind. Das vereinfacht u. a. das Ausrichten der Dokumente im Gerät.

Diese Folien weisen eine unterschiedliche Dicke auf. Es ist daher möglich, die eigenen Papiere mit einer sehr dünnen aber auch dickeren Folie zu überziehen, insofern ein Laminiergerät für den Heimgebrauch erworben wird, was dann wiederum den Gang in Druckereien oder Agenturen einspart. Die Geräte gibt es ab 20 Euro aufwärts. Sie entsprechen dem professionellen Standard großer Geräte, können heiß und kalt laminieren. Beim Heißlaminieren müssen die Geräte dann nach einiger Zeit abkühlen, bevor weitere Dokumente eingeschweißt werden können.

Was macht ein Laminiergerät?

Laminiergeräte gibt es in verschiedenen Ausführungen und in unterschiedlichen Funktionen. Einfache Geräte nehmen nur das Laminieren selbst vor, müssen also aufwendiger bedient werden, hochwertigere Geräte arbeiten automatisch und nehmen die Arbeit der Lamination komplett ab. Für welches Laminiergerät man sich dann entscheidet, hängt von der Art und Häufigkeit ab, Papiere mit Folie zu beschichten.

Das Laminiergerät arbeitet mit zwei bis vier Rollen, Walzen oder Platten, um die Folienbeschichtung vorzunehmen. Dazu werden Folientaschen genutzt, die zusammen mit dem Dokument durch die Rollen laufen und gezogen werden. Je nach Laminiergerät wird das Auftragen oder Pressen der Folien und der Papiere durch Hitze oder einen Klebstoff besorgt, wobei das Dokument dann ausreichend versiegelt wird.

Wie funktioniert das Laminiergerät?

Laminiergeräte sind einfach zu bedienen und funktionieren nach einem ähnlichen Prinzip, wobei es darauf ankommt, ob es sich um ein Gerät für die reine Heiß- oder Kaltlamination handelt oder um ein Laminiergerät, das beide Funktionen aufweist.

Die Zeitersparnis ist enorm, die Geräte arbeiten schnell und ergiebig, selbst wenn sie nach einiger Zeit abkühlen müssen. Das ist nicht bei allen Laminiergeräten der Fall, zeigt sich allerdings dann auch im Preis, wenn es in den professionelleren Bereich geht, die Geräte mit hochwertigen Funktionen ausgestattet sind.

Bei der einfachen Heißlamination wird das Laminiergerät aufgewärmt. Das geschieht meistens über einen Schalter und benötigt einige Minuten. Dabei wärmen sich die Walzen oder Platten im Gerät auf. Dieser Vorgang ist notwendig, damit die Beschichtung zufriedenstellend stattfinden kann.

Sind die Walzen nicht vorgeheizt, kann die Folie nicht mit dem Dokument verschmelzen, weist Verschiebungen oder Verklumpungen auf bzw. haftet nicht genügend am Papier. Das wiederum kann ärgerliche Konsequenzen haben, z. B. sogar zu der Zerstörung des Dokuments führen, das eigentlich bewahrt werden soll.

Die Funktionen der Laminiergeräte können allerdings den Vorgang erleichtern. Entweder wird über eine Lampe angezeigt, wann das Gerät ausreichend aufgeheizt ist oder das Laminiergerät verfügt über einen Temperaturregler, der dann wiederum die Hitzebildung bestimmt, was entscheidend für die Dicke der Folie ist.

Unterschiedlich dicke Laminierfolien sind im Handel erhältlich, je nachdem, wie fein oder dick das Dokument eingeschweißt werden soll. Sowohl Folie als auch Papier werden in das Laminiergerät eingelegt und mittig ausgerichtet, wobei die Folie in allen vier Rändern größer als das Papier sein sollte, damit es versiegelt werden kann. Auch muss auf Sauberkeit geachtet werden, damit nicht unerwünschte Begleiterscheinungen mit eingeschweißt werden, z. B. Haare oder Staub.

Eine Schiene ist häufig am Gerät vorhanden, so dass Folie und Papier nicht drohen, zu verrutschen. Sie werden in das Laminiergerät geschoben, bis sie von den Walzen oder Rollen erfasst werden. Meistens geschieht dann ein automatischer Einzug, so dass auch eine Blasenbildung oder die Verschiebung von Folie und Papier nicht mehr möglich sind.

Beide werden nun über die Rollen erhitzt und miteinander verschmolzen. Glatte Ergebnisse zeigen sich auch bei einer mehrfachen Lamination, gerade wenn die Folie dicker ist.

Sobald der Vorgang beendet ist, sollte das Dokument etwas abkühlen, um ein optimales Ergebnis zu erzielen.

Welche Modelle an Laminiergeräten gibt es?

Die Laminiergeräte unterscheiden sich in ihrer Funktion für die Kalt- oder Heißlaminierung der Dokumente, können auch beide Varianten aufweisen. Hinzu kommen Funktionen wie die Temperaturreglung, die Einstellung verschiedener Formate, die Aufwärmdauer oder die Anzahl der Walzen und Rollen.

Bei der Kaltlamination wird im Gerät ein spezieller Klebstoff für die Verbindung von Folie mit dem Papier verwendet. Bei der Heißlamination ist im Laminiergerät eine Heizspirale für den Hitzevorgang an den Walzen verantwortlich, was wiederum eine etwas umweltschonende Variante ist, da keinerlei chemische Stoffe verwendet werden. Dieser Vorgang kann sehr hohe Temperaturen mit sich bringen, dennoch bildet sich beim Laminieren kein Geruch nach Plastik.

Beide Varianten sind ergiebig. Das Kaltlaminieren lohnt sich z. B. bei hitzeempfindlichen Dokumenten.

Worauf sollte beim Kauf eines Laminiergeräts geachtet werden?

Das Laminieren der eigenen Fotos und Papiere kann mit dem Laminiergerät häufig umgesetzt werden, wobei die Wahl für das geeignete Laminiergerät danach getroffen werden sollte, wie wichtig die Dokumente sind und wie oft das Gerät verwendet wird.

Günstigere Modelle erlauben das gängige Format von DIN A4, haben eine etwas längere Aufwärmzeit und besorgen das Pressen und Verschweißen der Papiere in hoher Qualität. Hochwertigere Modelle weisen einen Temperaturregler auf, so dass das Verschweißen je nach Foliendicke mit unterschiedlicher Hitze stattfinden kann. Auch sind dann größere Formate möglich, z. B. DIN A3 und DIN A2, was wiederum erlaubt, z. B. Plakate einzuschweißen und zu bewahren.

Die Größe der Laminiergeräte kann von sehr handlichen Modellen bis zu breiten und aufwendigen Geräten reichen. Wer das Laminieren sporadisch anwendet, ist mit einem kleineren Modell gut bedient, das auf dem Schreibtisch kaum Platz wegnimmt. Wer dagegen häufiger laminieren muss, sollte auch auf hochwertigere und größere Geräte Wert legen, die neben dem Drucker oder Computer Platz finden.

Gerade für die Heißlamination müssen die Geräte aufgeheizt werden und benötigen eine entsprechende Aufwärmphase. Je nach Laminiergerät kann diese zwischen zwei oder zehn Minuten liegen. Auch bestimmt die Heizspirale im Gerät darüber, wie häufig der Vorgang der Lamination stattfinden kann. Einfache Geräte müssen nach einigen Anwendungen erst einmal abkühlen, um wieder zum Einsatz zu kommen.

Wichtig für die leichtere Handhabung sind Geräte mit entsprechenden Hilfen und Schutzvorrichtungen. Die Einführschiene erleichtert das korrekte Auslegen der Papiere und Folien, so dass ein Verrutschen oder eine Blasenbildung nicht mehr möglich sind. Ein Temperaturregler bestimmt den Hitzevorgang, ein Überhitzungsschutz sorgt für eine sichere Anwendung. Einige Geräte verfügen auch über einen Auswurfbehälter oder arbeiten in allen Vorgängen automatisch, was für den Kauf eines Geräts ebenfalls eine Rolle spielen kann.

Laminierfolien

Die Laminierfolie bestimmt immer die Art der Versiegelung und muss auf das Laminiergerät abgestimmt sein. Es gibt sie in verschiedenen Formaten, Materialien und Dicken.

Für die reine Kaltlamination wird eine andere Folie benötigt als bei Geräten mit Heißlamination.

Das Kaltlaminieren bietet eine flexible und wieder lösbare Beschichtung, das Heißlaminieren versiegelt die Dokumente komplett und langfristig. Beim kalten Laminiervorgang kann das Papier auch nur einseitig beschichtet werden, bei der Heißlaminierung dagegen wird das Dokument immer beidseitig eingeschweißt.

Die Dicke der Folie variiert, bietet mehr oder weniger Festigkeit. Besonders dicke Laminierfolien lassen dann auch nicht mehr zu, dass das Dokument geknickt oder gefaltet werden kann. Folien gibt es auch in klarer oder matter Beschichtung, was wiederum Einfluss auf die Lesbarkeit des Dokuments hat.

Was sind wichtige Features?

Das professionellere Laminiergerät mit beiden Funktionen, sowohl für Heiß- als auch Kaltpressung, weist eine Heiz- und Kühlpresse auf. Vorteil dieses Kombigeräts ist der Dauereinsatz. Während einfache Geräte eine Aufwärm- und Abkühlzeit benötigen, um optimal zum Einsatz zu kommen, dabei auch durchaus für beide Laminationsverfahren geeignet sein können, ist die Benutzung maximal für etwa 30 Minuten möglich. Dann muss das Laminiergerät abkühlen, um weiterarbeiten zu können. Profi- oder Kombigeräte arbeiten wesentlich schneller, erlauben eine größere Menge an Papier und können auch dauerhaft genutzt werden.

Das Laminieren ist auch durch Pressen möglich, was allerdings mehr im industriellen Bereich vorkommt. Hier bewirken mehrere Walzpressen das Versiegeln und gleichzeitige Glätten der Papiere, durch eine Folge von Heiz- und Kaltpresse, was wiederum bei ID-Dokumenten oder Smartcards erforderlich ist. Solche Chipkarten bestehen aus Kunststoff und haben einen integrierten Schaltkreis, der wiederum einen Mikroprozessor, Hardware oder einen Speicher enthält und dann durch Kartenlesegeräte erfasst werden können. Die Herstellung solcher Karten macht dann auch hochwertige Pressen notwendig.

Wie verbessert das Laminiergerät den Alltag / das Leben / die Arbeit?

Nicht jeder mag all seine Papiere und Fotos auf dem Computer speichern und dann ausdrucken. Doch selbst dann ist das Laminieren der Dokumente eine zusätzliche Absicherung, um das Papier vor Verfallserscheinungen zu bewahren. Hier kann dann auch schon einmal eine Tasse Kaffee verschüttet werden, ohne dass das Papier beschädigt wird.

In erster Linie sehen Papiere geordnet und in Folie verschweißt einfach besser aus. Hinzu kommt der Schutz, der durch die Folienschicht gegeben ist, so dass auch sehr alte Papiere aufbewahrt werden können, was gerade den nostalgischen Wert der Papiere erhöht und sichert. Doch neben alten Briefen, Fotos, Auszeichnungen, Zeugnissen oder ähnlichen Schriftstücken sind auch aktuelle Papiere vom Verfall betroffen und benötigen eine Laminierung.

Das betrifft z. B. Ausweise oder Jahreskarten, auch Fotos, die langfristig einen Zweck erfüllen sollen. Wer Fotos gerne an der Wand hängen hat, spart sich dabei dann den Rahmen oder kann das laminierte Bild mit einem solchen verbinden. Staub, Licht oder Feuchtigkeit sind dann kein Problem mehr, das laminierte Bild kann einfach mit einem feuchten Tuch abgewischt werden. Ein weiterer Vorteil ist sogar die Verwendung solcher Fotos und Papiere außerhalb des Hauses, z. B. im Garten. Hier können dem Bild dann auch Regen oder Sonne nichts anhaben.

Wer viel mit Schnellheftern oder Aktenordnern arbeitet, kann die laminierten Papiere auch vor Knickfalten oder Rissen schützen. Laminiergeräte sind in dieser Hinsicht dann doch sehr vielseitig in ihrem Einsatz, können das Büro oder den Haushalt neben einem Scanner oder Drucker bereichern.

Häufig gestellte Fragen / FAQ

Kann ich auch ohne Laminiergerät meine Dokumente laminieren?

Beim Laminieren mit der Hand werden selbstklebende Folien benutzt, zwischen die das Papier gelegt wird. Alle Bestandteile müssen exakt aufeinander gelegt und gerade ausgerichtet werden. Auch bedarf es etwas Übung, die Folie richtig festzudrücken und zu glätten. Da der Vorgang relativ lange dauert, sind Blasenbildung oder Knicke häufig eine Begleiterscheinung, was wiederum bei einem Laminiergerät durch den schnellen Vorgang und die Art der Laminierung nicht der Fall ist.

Was ist besser – die Kalt- oder Heißlamination?

Die Art der Verschweißung hängt davon ab, welche Dokumente laminiert werden sollen.

Per Kaltlaminierung ist das Dokument verklebt, kann also wieder gelöst werden, falls es notwendig wird. Kaltlamination lohnt vor allen Dingen bei Papieren, die hitzeempfindlich sind. Das Heißlaminieren bietet einen hohen Schutz und versiegelt das Dokument komplett. Dadurch ist es auch wasserfest, kann nicht mehr knicken oder vergilben.

Was tue ich bei einem Folienstau in meinem Laminiergerät?

Wie bei einem Kopierer kann auch im Laminiergerät ein Folienstau auftreten. Die Folie ist dann verkantet oder zerknittert, steckt zwischen den Walzen fest oder bietet verrutschte Ergebnisse.

Ein Folienstau kann dann auftreten, wenn die Papiere nicht richtig in das Gerät eingelegt wurden, wenn das Laminiergerät nicht abkühlen konnte oder sich etwas im Gerät verklemmt hat. Viele Geräte verfügen über eine Taste, die ermöglicht, dass die Rollen in beide Richtungen laufen können. Dabei handelt es sich um ein Antiblockiersystem, das erlaubt, dass Folie und Papier dort wieder herauskommen, wo sie eingelegt wurden.

Sind all diese Maßnahmen nicht ergiebig, muss das Laminiergerät aufgeschraubt werden und der Folienstau manuell behoben werden.

Folienstau kann grundsätzlich verhindert werden, wenn die Aufwärmphase beachtet wird, das Laminiergerät also nicht vor dieser Phase verwendet wird, wenn Papier und Folie über die Einfuhrschiene mit der geschlossenen Seite voran in das Gerät geschoben werden, bis der automatische Einzug erfolgt, indem die Foliendicke beachtet wird, die das Gerät erlaubt oder durch Temperaturreglung selbst, wobei dickere Folien mehr Hitze benötigen als dünne.

Führende Hersteller von Laminiergeräten

Laminiergeräte für den Haus- oder Bürogebrauch gibt es im Fachhandel und im Internet. Hersteller und Marken für solche Modelle sind u. a. „Olympia“, „Leitz“, „Fellowes“, „LMG“, „Crenova“ oder „Hama“.

Die Laminiergeräte unterscheiden sich in ihrer Aufwärmphase, Formatgröße und schnellen Verarbeitung, sind sowohl für Einsteiger geeignet als auch für eine sehr professionelle Verwendung, z. B. im Büro, wo das Laminiergerät häufiger und durch viele Menschen bedient wird. Ein gutes Preisleistungsverhältnis bieten „Olympia“ und „Fellowes“, besonders hochwertige und professionelle Laminiergeräte gibt es von „GBC“, die auch sehr große Formate bis zu DIN A2 zulassen.

Fazit

Mit wenig Geld und einem eigenen Laminiergerät müssen Papiere nicht mehr aufwendig eingescannt und digitalisiert werden, sondern können auf ganz natürlichem Weg in ihrer Form als Andenken bewahrt und geschützt werden.

Lamination bewirkt sowohl Fälschungssicherheit als auch genügend Schutz vor Vergilbung, Feuchtigkeit und Temperatureinflüssen. Die Dokumente werden hochwertig versiegelt und selbst dem Bastler sind hier keine kreativen Grenzen gesetzt, um das Laminiergerät vielseitig zu verwenden.

Handliche oder sehr kompakte Geräte benötigen wenig Platz und lassen sich leicht auf dem Schreibtisch unterbringen. So kann das Lächeln der Verwandtschaft auf alten Fotos lange erhalten bleiben.