klarTest.de Elektronik Funklautsprecher Test

7 Besten Funklautsprecher (Mai 2020)

Quicklinks: Ratgeber - Testsieger - Topseller
Im Vergleich 7 verschiedene Funklautsprecher → Testsieger ist der VEGA 1180
#1

VEGA 1180

✓ 4.3/5 (210 Bewertungen) / Preis: EUR 87,89
96
#2

Polaris V8

✓ 4.1/5 (237 Bewertungen) / Preis: 0
91
#3

Auna QA-Tower 70

✓ 3.9/5 (31 Bewertungen) / Preis: EUR 96,99
91
#4

Lexfield WLS 4080

✓ 3.9/5 (174 Bewertungen) / Preis: 0
85
#5

Lexfield WLS 4780

✓ 4.0/5 (128 Bewertungen) / Preis: 0
81
#6

Auna Loft 30

✓ 3.5/5 (228 Bewertungen) / Preis: EUR 84,99
80
#7

Hama FL-976

✓ 3.0/5 (101 Bewertungen) / Preis: EUR 99,99
80

Funklautsprecher Ratgeber

Ganz gleich, ob einer der vielen verblüffend realistischen Spielekracher auf der heimischen Konsole gedaddelt wird, der neueste Blockbuster über den Smart-TV abgespielt wird oder aber die gute alte Musik-CD in der Audioanlage zum Einsatz kommt: Von einem professionellen Sound in den eigenen vier Wänden kann jeder Otto Normalverbraucher nur profitieren. Die Techniken sind in der HiFi-Welt auch mittlerweile auf einem erstaunlich hohen Level angelangt und haben nur noch wenig mit den ersten Komplettsystemen gemeinsam, sodass selbst für kleines Geld große Klangwelten zu haben sind. Seit einiger Zeit machen sich allerdings nicht nur stationäre Komplettsysteme, sondern auch einzelne Funklautsprecher, die meist als singuläre Einheiten in einem ganzen Verbund aus Sender und Töner agieren, bemerkbar.

Ähnlich wie bei den klassischen Komplettsystemen sind allerdings auch unter den Funklautsprechern zahlreiche neue Techniken zu finden, mit denen vor einem Jahrzehnt selbst Experten der HiFi-Technik kaum gerechnet hätten. Wie diese Techniken konkret ausschauen und welche Funktionen beziehungsweise Vor- und Nachteile mit sich bringen, verraten die folgenden Zeilen. Doch nicht nur solch ein grundsätzliches Know-how haben wir für Sie zusammengestellt: Auch kleine Tipps und Tricks rund um das Thema Funklautsprecher sind in den anknüpfenden Zeilen aufgetragen, sodass Sie nach dem Lesen dieses Beitrags mühelos in Eigenrecherche nach dem passenden Funklautsprecher suchen dürfen.

Grundsätzliches: Die Arten und Einsatzgebiete

Bevor auf die einzelnen Möglichkeiten und Werte der Funklautsprecher eingegangen wird, scheint es sinnvoll, zunächst eine grobe Einteilung der verschiedenen Klassen vorzunehmen. Mittlerweile sind nämlich einige verschiedene Arten an Funklautsprecher zu haben und zu nutzen, die sich in ihrem Ziel durchaus unterscheiden. So können derweil zum Beispiel:

– Heim Funklautsprecher

– Mini Funklautsprecher

– Verbund Funklautsprecher

– Außen Funklautsprecher

genutzt werden. Der Heim Funklautsprecher stellt in dieser Beziehung quasi den Standard aller Systeme dar: Er ist als eigenständiges Modell zu kaufen und darf über die jeweilige Drahtlostechnik mit einem bereits bestehenden System oder einem externen Abspielgerät verbunden werden. Besonders nützlich also für alle, die Ihre Heimanlage ausbauen möchten. Personen, denen der Gedanke nach einer komplett neuen Audiolandschaft in den Sinn kommt, sollten demzufolge lieber gleich zu einem Verbund an Funklautsprechern greifen: Hierbei handelt es sich um ein ganzes System aus einem Player, meist einem Subwoofer und häufig zwei Lautsprechereinheiten. Alle Modelle dieser Unterkategorie sind zudem sowohl optisch als auch technisch bestens aufeinander abgestimmt, sodass die Verbindung besonders einfach und reibungslos klappt, zugleich aber auch die Inneneinrichtung einheitlich aufgepeppt wird.

Diesen zwei beiden Grundtypen stehen Mini und Außen Funklautsprecher gegenüber. Während letztere Klasse, wie es der Name bereits erahnen lässt, in erster Linie auf den außerhäuslichen Einsatz ausgerichtet ist, darf ein Mini Funklautsprecher im Grunde genommen sowohl in Innenräumen als auch an der frischen Natur genutzt werden: Ein Akku und eine deutlich kompaktere Bauweise machen’s möglich. Die Bezeichnung Mini ist übrigens stets relativ zu sehen: Häufig weisen selbst solch Mini Versionen Ausmaße von gut 40 x 10 x 5 Zentimetern auf, was im Vergleich zu den ausladenden Heim Funklautsprechern immer noch wesentlich weniger Platzeinnahme bedeutet, den „richtigen“ Mini Funklautsprechern, welche häufig nur ein Drittel dieser Größe aufweisen, allerdings nicht nahekommt.

Das Außenleben

Es mag durchaus stimmen, dass das Design eines Funklautsprechers noch nichts über dessen eigentliche Leistung, also über den Klang und die Funktionsvielfalt, aussagt, doch einen ersten Hinweis auf die Klasse und die Qualität eines solchen technischen Equipments kann sich hinter dem Design durchaus verbergen. Ganz allgemein sollte hier natürlich nach dem persönlichen Geschmack entschieden werden, sofern der Funklautsprecher nicht als ein Geschenk für einen glücklichen Dritten gedacht ist. Ansonsten kann beziehungsweise sollte nach dem restlichen Innen- beziehungsweise Außenmobiliar gekauft werden. Umso stimmiger der Funklautsprecher ins Zimmer – oder aber in den Garten – passt, umso ansehnlicher fällt dieser letzten Endes auch aus.

Die Verarbeitung

Neben dem Design mag bei der Betrachtung des Außenlebens noch ein weiterer Punkt eine Rolle spielen: Je nachdem, wie der Funklautsprecher verarbeitet wurde, sind mitunter durchaus Rückschlüsse auf die Klangqualität, Sendeleistung und Lebensdauer zu schließen. Sind die einzelnen Elemente wie Tasten und Knöpfe zum Beispiel sehr präzise in das Außenleben eingelassen und auch die einzelnen Anschlüsse gut ausgefräst, ja eventuell noch legiert, so ist dies bereits ein deutliches Anzeichen für eine hochwertige Grundverarbeitung und infolgedessen auch für eine lange Laufzeit. Selbiges gilt für die jeweiligen Front- und Backpanels, denn wenn diese nur wackelig zusammengeklebt oder durch instabile Schrauben aneinander befestigt wurden, kann ein einfacher Sturz schnell das Ende des kabellosen Akustikgenusses einläuten.

Eher indirekt zu der Verarbeitung gehört auch das eigentlich Material. Hier setzen allerdings sehr, sehr viele Hersteller durchweg auf Plastik, sodass kaum Unterschiede zwischen „guten“ und „schlechten“ Funklautsprechern auszumachen sind. Doch auch unter den einzelnen Kunststoffen gibt es Differenzen, denn während bei Preiswertprodukten sehr häufig Verbindungen aus Polypropylen zum Einsatz kommen, finden bei hochwertigen Lautsprechern wesentlich öfter Verkleidungen aus Polycarbonat Verwendung. Dieses Material ist nämlich wesentlich robuster und unempfindlicher gegenüber Gebrauchsspuren, dafür allerdings eben auch einen Tick teurer.

Große Beachtung sollte übrigens den bereits erwähnten Schächten und Ausgängen, aber auch dem eventuellen Bedienungsfeld und vor allem der Membran geschenkt werden. Letzteres Element etwa sollte weder zu feinporig noch zu grob ausfallen, denn ansonsten könnten sich entweder Staubkörner und Flusen sehr schnell in diesem sammeln oder aber die ausgehenden Geräusche schlichtweg gedämpft werden. Und bei der Ausgestaltung des Bedienungsfeldes lohnt sich immer ein Blick auf den Tastenanschlag. Insbesondere, wenn das Modell mit einem berührungsempfindlichen Bedienungsfeld, welches gleichzeitig als Anzeige dient (Stichwort Touchscreen), ausgestattet ist, sollte auf dieses Kriterium geachtet werden, denn eine präzise Steuerung wird lediglich bei der Verwendung wirklich hochwertiger Sensoren gewährleistet.

Hauptpunkt Soundqualität

Dreh- und Angelpunkt eines jeden Funklautsprechers ist und bleibt die Soundqualität. Fällt diese im wahrsten Sinne des Wortes nicht stimmig aus, kann der gesamte Lautsprecher nur wenig bis gar nicht überzeugen. In dieser Beziehung gibt es allerdings eine ganze Palette an Eigenschaften zu beachten. Im Folgenden sind deshalb nur die wichtigsten und zentralsten Aspekte rund um das Thema Soundqualität beleuchtet.

Unabhängig von den kommenden Empfehlungen sollten Sie jedoch unbedingt eine Hörprobe nehmen: Genügt die Qualität Ihren Ansprüchen oder können Sie Mängel, die Nutzer in Produktrezensionen anprangern, nicht erkennen beziehungsweise erhören, so spricht im Grunde genommen auch nichts gegen den jeweiligen Funklautsprecher. Die Wattzahl ist grundsätzlich übrigens nur bedingt von Bedeutung. Diese sagt nämlich ebenfalls nichts über die tatsächliche Leistung aus, zumal die Hersteller über die zwiespältige Bedeutung der Wattzahl bestens Bescheid wissen: Hat der Nutzer es auf viel Power abgesehen, so greift dieser gerne zu einem Modell mit einer hohen Wattleistung. Energiesparer präferieren wiederum meist Lautsprecher mit möglichst geringen Wattzahlen.

Basseinheiten und Töner

Bei einem Funklautsprecher stellt der Bass häufig dessen größten Schwachpunkt dar. Grund: Die jeweiligen Einheiten sind eher flach beziehungsweise nicht tief genug gehalten, um vollwertige Magnetspulen oder kräftige Woofer verstauen zu können. Besonders deutlich macht sich dieser Umstand bei Mini Funklautsprechern, denn in den mitunter nur 3 bis 4 Zentimeter flachen Gehäusen findet im Grunde genommen keine professionelle Basseinheit Unterschlupf. Dennoch kann ein Funklautsprecher mit einem gewissen Maß an Bass dienen – zumindest, wenn es sich um ein hochwertiges Modell handelt. In diesem Fall sollte allerdings unbedingt darauf geachtet werden, dass der Bass die jeweiligen Tonlagen nicht allzu sehr verzerrt.

Die Tonlagen gelten nämlich als ein weiteres ausschlaggebendes Qualitätsmerkmal: Töner sorgen für die exakte Kalibrierung der Schallwellen, die durch die Membran geschleust werden. In welchem Sinus- und Hertz-Bereich diese liegen, spielt für das menschliche Ohr eigentlich keine Rolle. Hier kommt es lediglich darauf an, dass sich die Töne klar und verständlich anhören und eben nicht durch die anderen Audiosignale überschattet/überschallt werden.

Frequenzen und Sprachzeichnung

Wie bereits erwähnt, hat es auf die Qualität des Klanges keine wirklichen Auswirkungen, auf welcher Frequenz der Funklautsprecher sendet. Meist geschieht dies auf einer Wellenlänge um die 738 KHz, doch Ausnahmen bestätigen bekanntlich die Regel. Hilfreich kann es natürlich sein, über eine zusätzliche Mittlertaste die Frequenz zu verändern, doch solch eine Option bieten lediglich professionelle Funklautsprecher.

Weitaus wichtiger als die Funkfrequenz ist die Sprachzeichnung. Alle Lieder und generell alle Filme, in denen viel gesprochen wird, hören sich lediglich bei einer optimalen Abgrenzung zwischen Sprache und Instrumente gut, sprich sauber, an. Auch hier gilt: Probieren geht über Studieren, denn die subjektive Wertung in manchem Produktbericht kann schnell durch Vorgängermodelle geprägt sein. Objektiv betrachtet sind jedoch einige Eigenschaften und Merkmale sowie Faktoren durchaus mess- und wertbar. Der Klirrfaktor beispielsweise sollte unter 5 % liegen.

Verbindungsfunktionen

Auswirkungen auf die Soundqualität haben nicht nur die einzelnen Töner und Spulen sowie Membranverkleidungen, sondern auch die jeweiligen Verbindungstechniken beziehungsweise Funkleistungen der Lautsprecher. Mittlerweile können auch in dieser Beziehung viele verschiedene Techniken genutzt werden, die allesamt Vor- und Nachteile mit sich bringen.

Der Klassiker im Hertzbereich

Dass die meisten Funklautsprecher im Bereich von 738 KHz auf Sendung gehen, wurde bereits angedeutet, doch es gibt auch viele Geräte, die oberhalb dieser Grenze auf Sendung gehen. Im Grunde genommen ist es von keiner großen Bedeutung, auf welcher Frequenz der Lautsprecher funkt, also seine elektrischen Signale in Impulse umsetzt, doch wer sein bereits bestehendes Audioequipment erweitern möchte, sollte unbedingt auf die Kompatibilität der Frequenzen achten. Notfalls fragen Sie am Besten den Hersteller, auf welcher Frequenz ihre bereits genutzten sowie eventuell hinzukommenden Geräte funken. Dies ist dank des hiesigen Internets mittlerweile ganz einfach per E-Mail-Kontakt möglich, aber auch Supportseiten können in dieser Beziehung oftmals für Abhilfe sorgen.

Bluetooth und WLAN

Zwei ebenfalls häufig genutzte Verbindungstechniken machen Bluetooth und WLAN aus. Während letztere Technik nicht zuletzt durch den Anstieg der zahlreichen Router fürs Internet in vielen Haushalten mittlerweile längst Einzug gehalten hat, sind Bluetooth-Übertragungen meist nach wie vor jüngeren Technik-Liebhabern vorbehalten, denn Personen oberhalb der 40-Jahres-Grenze etwa finden in der „Blauzahn-Welt“ nur wenig Anziehendes. Dabei kann sich der Griff zu einem Bluetooth Funklautsprecher wirklich lohnen, denn diese Technik ist für ihre einfache Bedienung bekannt: Sind zwei Komponenten erst einmal miteinander „gekoppelt“, so wird die Verbindung unmittelbar nach der Erkennung hergestellt – ohne dabei Passwort & Co. eingeben zu müssen!

Apropos Passwort: WLAN Funklautsprecher können mitunter auch mit Passworteingaben ausgestattet sein. Hier sollten Sie allerdings auf das Tastenfeld des Modells achten und auch eine Abschaltfunktion dieser Technik kann sich lohnen, denn häufig nimmt der Verbindungsaufbau und der Abgleich viel Zeit in Anspruch. Ein kleiner Tipp: Bevor Sie zu einem Funklautsprecher samt WLAN Modul greifen, überprüfen Sie, inwieweit andere Gerätschaften in der unmittelbaren Umgebung ihre Signale aussenden und vor allem auf welcher Frequenz dies geschieht. Hier kann zum Beispiel ein WLAN-Diagnose-Tool oder aber der heimische Router aushelfen.

NFC, DLNA und Miracast

Eher selten genutzte und dennoch mögliche Funkverbindungen stellen noch NFC, DLNA und Miracast dar. NFC ermöglicht quasi eine Nah-Kontaktaufnahme, sobald ein entsprechendes Medium, wie zum Beispiel das Handy, an den Funklautsprecher gehalten wird. Bei DLNA handelt es sich wiederum um einen Übertragungsstandard, auf den sich einige Hersteller seit 2007 geeinigt haben und eine geräteübergreifende Verbindung bieten wollen. In der Praxis offenbaren jedoch beide Techniken ihre Tücken, denn mittlerweile bestehen zwischen älteren und neueren Funklautsprechern sowie Wiedergabequellen sowohl bei der Hard- als auch Software deutliche Unterschiede, was den Signalempfang und die Umwandlung erschweren kann. Eine letzte drahtlose Übertragungsmöglichkeit bietet dann noch Miracast. Hierbei handelt es sich allerdings um eine Technik, die stets von Neuem aktiviert werden muss, dafür allerdings auch recht stabil ausfällt und zudem für die Übermittlung von Bildinhalten genutzt werden darf.

Apropos stabil: Ganz gleich, welche Funktechnik der Lautsprecher auch nutzen sollte: Die Stabilität der Verbindung kann sich von Gerät zu Gerät spürbar unterscheiden, was sich zum Beispiel durch kleine Aussetzer bemerkbar macht. Auch komplette Übertragungsabbrüche gehören bei manchen Modellen leider zur Regel. In diesen Fällen helfen auch Feinjustierungen nur bedingt, da die meisten Antennen und Chips eben im Inneren des Lautsprechers liegen. Ist die Verkleidung dann zu dick, das Modul zu schwach oder die Funkfrequenz nicht optimal angepasst, fällt auch die Verbindungsstabilität wenig überzeugend aus. Derweil bringen es manche Modelle auf freien Flächen übrigens auf Übertragungsreichweiten von bis zu 70 Metern. Sollten sich Mauern zwischen den jeweiligen Einheiten befinden, sind aktuell maximal gute 20 Meter gegeben.

Weitere Anschlüsse und Elemente

Neben den bereits erwähnten Drahtlostechniken kann manch Funklautsprecher noch mit DAB+ aufwarten. Hierbei handelt es sich um eine Kombination aus Radio- und Internetsignal: Bis zu 20.000 Sender sollen sich mit manch einem DAB+-Radio empfangen lassen. Wichtig hierbei: Achten Sie auf ausreichend Senderplätze, sodass Sie nicht jedes Mal den Sucherlauf starten müssen. Interessant dürfte diese Funktion übrigens für alle Nutzer von Spotify und anderen Diensten sein, denn diese lassen sich nach der Ersteinrichtung ebenfalls mit diesen Geräten verwenden – zumindest, wenn der Funklautsprecher auch ohne Abo-Anbindung auskommt. Ansonsten müssen noch zusätzliche Gebühren entrichtet werden.

Eine letzte Drahtlostechnik halten manch Funklautsprecher noch in Form eines „dritten Kanals“ bereit. Hierbei handelt es sich um eine Technik, die zum Beispiel zum automatischen Einfangen von Signalen bestimmter SAT-Anlagen genutzt wird. Häufig sind solch Module bei Outdoor-Modellen zu finden, denn Camper beispielsweise nutzen diese Technik recht häufig. Zu guter Letzt lassen sich viele Funklautsprecher natürlich auch mit dem PC verwalten: Nahezu jeder WLAN Funklautsprecher verfügt über ein Steuerelement für den klassischen Computer. Welches Betriebssystem ganz genau unterstützt wird, ist allerdings von Modell zu Modell unterschiedlich.

Kabeltechniken

So schön und gut die Funkfunktion eines Lautsprechers auch sein mag: Verbindungsabbrüche können schnell für Frust sorgen und außerdem sind manch „Klassiker“ aus der HiFi-Branche, wie etwa die typische 3,5-Millimeter-Klinkenbuchse, nicht mehr wegzudenken. Demzufolge sollte ein Funklautsprecher auch unbedingt solch eine Buchse aufweisen, denn so können weitere Audiogeräte, angefangen vom Tranceiver bis hin zum Kopfhörer, mit dem Funklautsprecher problemlos verbunden werden. Einige Modelle haben auch einen Ethernet-Ein- und Ausgang und nicht zuletzt den einen oder anderen USB-Port an Board. Ist der Funklautsprecher mit einem integrierten Speicher ausgestattet, können somit sogar einzelne Lieder auf dem Funklautsprecher untergebracht werden.

Besonderheiten

Anknüpfend an die Speicherfunktion lohnt sich abschließend noch ein Blick auf die möglichen Highlights, die ein Funklautsprecher mit sich führen kann. Einige besonders hochwertige Modelle sind zum Beispiel mit besonders langen Garantiezeiten versehen – teilweise sind sogar Pick-up-Services in den Garantiepaketen enthalten. Einige Hersteller haben sich mittlerweile zudem den Umweltschutz zugewandt und liefern sowohl ansehnliche als auch ökologische Modelle aus Holzbeschlägen und Bambusverstrebungen!

Um mit der Zeit zu gehen, haben sich einige Hersteller auch an die Einbindung von Apps herangetraut. Ist diese erst einmal auf dem Handy beziehungsweise auf dem Tablet-PC installiert und die Ersteinrichtung abgeschlossen, kann sich hierüber ebenfalls die Bedienung des Funklautsprechers gestalten lassen. Alternativ legen manch Hersteller jedoch auch klassische Fernbedingungen ihren Paketen bei. Ein letzter Aspekt ist noch im Falle aller transportablen Funklautsprecher zu beachten: Die Akkuleistung variiert mitunter sehr stark, sodass manch Geräte nur auf Sendezeiten von 2, andere wiederum auf bis zu 8 Stunden kommen. Batterien sind ebenfalls mit manch Modellen zu nutzen, doch diese Alternative gilt nicht zuletzt aufgrund der Belastung der Umwelt als verpönt: Auch die Kosten für das stetige Versorgen an frischer Energie aus Batterien spielt hier für viele Nutzer eine Rolle.

Fazit

Mittlerweile gibt es tatsächlich viele, viele verschiedene Funklautsprecher zu finden, zu nutzen und auch zu genießen. Jedoch sollte sich jeder Interessent vor dem Kauf ganz genau überlegen, für welchen Einsatz das Gerät geschaffen sein soll: Ob drinnen oder draußen, ob Einzellautsprecher oder Verbundsystem und ob Internetanbindung oder NFC-Technik – all dies sind durchaus wichtige Kriterien, die es zu beachten gilt. Grundsätzlich sollten zudem die Verarbeitung und das Design berücksichtig werden. Als unverzichtbar erweist sich die Überprüfung der Soundqualität, wobei es in dieser Beziehung häufig auf den Musikgeschmack des Nutzers ankommt. Bei den Verbindungsmöglichkeiten sind seit einiger Zeit wiederum keine Grenzen gesetzt: Ein moderner Funklautsprecher kann in der Regel mit mehren Verbindungstechniken dienen, die sich nicht nur auf kabellose Verbindungen beziehen müssen beziehungsweise sollten. Welche Technik im Einzelnen genutzt werden sollte, hängt allerdings ganz vom Nutzer ab. Für abschließende Kaufanreize können dann noch Highlights wie Touchscreens und Speicherchips sorgen. Ob diese Zusätze wirklich notwendig sind, steht natürlich auf einem anderen Blatt geschrieben, doch überflüssig sind solch Techniken keineswegs.