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7 Besten Flachbettscanner (Mai 2019)

Quicklinks: Ratgeber - Testsieger - Topseller
Im Vergleich 7 verschiedene Flachbettscanner → Testsieger ist der Canon CanoScan LIDE 110
#1

Canon CanoScan LIDE 110

✓ 4.0/5 (846 Bewertungen) / Preis: EUR 59,90
93
#2

Epson Perfection V370 Photo

✓ 4.1/5 (241 Bewertungen) / Preis: EUR 134,90
92
#3

TaoTronics A4

✓ 3.9/5 (148 Bewertungen) / Preis: 0
89
#4

Canon CanoScan 9000F Mark II

✓ 4.2/5 (356 Bewertungen) / Preis: EUR 990,00
88
#5

Canon LiDE 220

✓ 4.0/5 (820 Bewertungen) / Preis: EUR 86,90
87
#6

Canon CanoScan LiDE 35

✓ 2.6/5 (6 Bewertungen) / Preis: EUR 69,99
79
#7

HP Scanjet 200

✓ 3.3/5 (170 Bewertungen) / Preis: EUR 59,00
75

Flachbettscanner Ratgeber

Mit zunehmendem Fortschritt im digitalen und technischen Bereich haben sich die Ansprüche der Menschen an die Nutzung von Papier, Fotografie und Medien geändert. Wie Fotos immer häufiger digitalisiert oder ganz und gar vom Fotoapparat oder Smartphone auf den Computer übertragen werden, ohne den Zwischenweg der Belichtung und des Ausdrucks zu gehen, müssen auch Unterlagen und Papiere kaum noch geordnet und zwischengelagert werden, sondern können durch einen Scanner direkt auf dem Computer gespeichert werden, um dort übersichtlich als Datei schneller aufgerufen werden zu können.

Ein Flachbettscanner ist in dieser Hinsicht besonders effektiv, da er nicht nur wenig Platz wegnimmt, sondern besser als ein Kopiergerät neben Unterlagen, Bildern, Textseiten auch sperrige Objekte wie Bücher scannt und dennoch ein sehr scharfes Bild erreicht.

Der Scanner ist hier genauer als ein Kopierer. So können die letzten Urlaubsfotos ebenso schnell wie einfache Papierseiten eingescannt und digital verarbeitet bzw. abgespeichert werden. Gleichzeitig werden die Geräte immer handlicher und kleiner, können dabei auch über das DIN-A4-Format hinaus kopieren.

Dieser Ratgeber soll zeigen, welche Flachbettscanner es gibt, wie sie arbeiten, was mit ihnen alles machbar ist, was beim Kauf eines Flachbettscanners beachtet und auf welche Leistungsmerkmale Wert gelegt werden sollte.

Wissenswertes zum Aufbau und zur Funktionsweise eines Flachbettscanners

Allgemeine Informationen zum Flachbettscanner

Mit der Nutzung eines Scanners werden Textseiten, Bilder und andere Papiere auf einfachem Weg am Computer oder Laptop digitalisiert. Genauer bedeutet das, dass Bilder oder Texte in Computerdateien umgewandelt werden, daher ist der Scanner natürlich anders als der Kopierer, auch wenn beide eine ähnliche Funktion haben.

Der Kopierer schafft eine Version des zu kopierenden Blattes als Papierverdoppelung. Der Scanner kann nur mit einem Computer benutzt werden, erzeugt kein zweites Blatt, sondern ein Computerformat, das dann als Text- oder Bilddatei abgespeichert werden kann. Der Ausdruck, falls er notwendig ist, erfolgt dann über einen Drucker.

Schon das Wort „Scanner“ besagt im Grunde, was bei diesem Vorgang geschieht, da „scannen“ im Englischen „abtasten“ heißt. Bekannt ist das Scannen auch von einem Barcode-Scanner, der den Strichcode abtastet und dann einen Preis anzeigt. Hier werden die analoge Daten einer Vorlage durch Sensoren abgetastet, übersetzt und digitalisiert. Das einzuscannende Objekt wird beim Scanvorgang nicht in das Gerät eingezogen, so dass mit dem Flachbettscanner große Formate und verschieden dicke Objekte eingescannt werden können, ohne an Schärfe zu verlieren.

Wie funktioniert der Flachbettscanner?

Der Flachbettscanner ist das bekannteste Gerät auf dem Gebiet der Datenerfassung. Er ist aufklappbar, hat ein Vorlagen-Glas, auf dem Texte oder Bilder eingescannt werden.

Die wichtigste Einheit im Flachbettscanner ist die Abtast- und Beleuchtungseinheit. Während des Scanvorgangs reflektiert die Vorlage das Licht, das über ein optisches System weitergeleitet wird und als Prisma dieses Licht in seine Grundfarben zerlegt, die mit den Sensoren erfasst werden und analoge Signale in digitale Werte umwandeln. Die Abtasteinheit ist dabei beweglich und fährt unter der Glasfläche durch. Das erfolgt über einen Schrittmotor, der sich in Längsrichtung schrittweise bewegt und so eine Wertbildung nach der anderen abtastet und festlegt. So sind auch größere Formate möglich. Einige Flachbettscanner digitalisieren Papierformate bis zu DIN A0.

Die Beleuchtungs- und Bauelemente, mit denen die Bild- und Texterfassung beim Flachbettscanner möglich ist, sind Photodiodenzeilen. Genauer sind das Halbleiterbauelemente, die auf einem Chip Photodioden vereinen, durch die sichtbares Licht in elektrischen Strom umgewandelt wird. Die meisten Flachbettscanner verfügen über 8.000 Lichtsensoren, mit denen die Abtastung schritt- bzw. zeilenweise und einmal pro Grundfarbe erfolgt. Die Grundfarben sind Rot, Gelb und Blau und können entweder einzeln abgetastet und umgewandelt werden, aber auch durch einen Farbfilter als dreifache Zeile. Dabei wird von den Photodioden nicht die Farbe, sondern nur deren Intensität erkannt.

Wie wird der Flachbettscanner benutzt und an den Computer angeschlossen?

Die Textseite, die kopiert werden soll, wird umgekehrt auf die im Scanner vorhandene Glasplatte gelegt. Genauso wie eine Briefmarke lässt sich hier ein aufgeklapptes Buch einscannen.

Dafür wird die Abdeckung dann einfach so weit heruntergeklappt, wie es durch die Dicke des Buches möglich ist. Wichtig ist, dass die Abdeckung so weit wie möglich geschlossen wird, da die Sensoren im Flachbettscanner lichtempfindlich sind und die Qualität sich verschlechtern kann, wenn Spiegelungen oder Lichteinfall hinzukommen.

Von jeder Vorlage kann dabei dann nur ein Scan gemacht werden. Misslingt der Scanvorgang, muss er am Computer verworfen werden und das Scannen wiederholt werden.

Ein sogenannter Cap fixiert die Buchseite, und je nach Technologie, die als CIS, CCD oder Durchlichteinheit bekannt sind, fahren eine bewegliche Abtast- und Beleuchtungseinheit, ein Spiegelsystem oder Sensoren über das Objekt, das z. B. bei der CIS- oder CCD-Technologie durch Leuchtstofflampen oder LED abgetastet wird. Das reflektierte Licht von der Vorlage wird über mehrere Spiegel auf die Photodioden gelenkt, die dann die aufgenommene Lichtmenge in ein elektrisches Signal verwandeln. Jeder Chip reagiert dabei auf die Grundfarbe, was durch den Farbfilter möglich wird.

Die Schärfe der übertragenen Dateien hängt stark von der Auflösung des Flachbettscanners ab. Diese sollte natürlich so hoch wie möglich ist, damit auch Farbbilder und ähnliche Objekte kein Problem darstellen.

An der Vorderseite des Flachbettscanners sind einige Funktionstasten, über die z. B. die Auflösung, Qualität und das Druckformat vorab schon festgelegt werden können. Diese Schnelltastfunktion erleichtert die Bedienung und beschleunigt den Scannvorgang.

Benötigte Software für den Flachbettscanner

Flachbettscanner werden meistens über eine Scan-Software betrieben, durch die der Computer nicht nur das Gerät selbst erkennt, sondern über die auch das Format und die nachträgliche Pixelberechnung erfolgt. Letztere hat z. B. Auswirkung auf die eigentliche Auflösung des Flachbettscanners und beeinflusst die Angaben über Auflösung und Farbtiefe durch den Hersteller. Durch die Software kann das eingescannte Bild dann auch per Bildbearbeitungsprogramm nachträglich bearbeitet werden, z. B. heller oder dunkler gemacht werden.

Technologie der Bilderfassung

CIS-Scanner sind in der Anschaffung etwas günstiger, haben LED-Leuchtdioden, sind energiesparender, benötigen also auch keine Aufwärmzeit, sind aber im Bereich der Tiefenschärfe nicht genau genug. Eingescannte Dokumente können daher auch unscharf geraten, insofern sie nicht exakt auf das Vorlageglas platziert wurden. Diese Technologie eignet sich mit niedriger Auflösung besonders für Textformate.

Die CCD-Technologie wiederum ermöglicht eine gute Tiefenschärfe, so dass neben gestochen scharfen Textvorlagen auch Farbbilder und Fotos gut gescannt werden können. Auch Buchseiten sind mit dem CCD-Scanner einfacher zu digitalisieren.

Die Durchlichtungseinheit ist, gegenüber den anderen Technologien, in der Lage, Negative und Dias zu digitalisieren, die nicht nur von der Vorderseite, sondern auch von der durchschimmernden Gegenseite durchleuchtet werden müssen. Dafür genügt das Licht einer LED-Lampe nicht. Die Durchlichteinheit arbeitet mit mehreren Lampen, kann daher auch anders oder schlecht beleuchtete Bilder einscannen und optimal digitalisieren.

Anschlüsse

Am hinteren Teil des Flachbettscanners befinden sich die Anschlüsse, sowohl für das Stromnetz als auch die Computerverbindung.

Der Flachbettscanner kann über eine USB-Schnittstelle oder eine SCSI-Schnittstelle am Computer angeschlossen werden. Per USB ist die Handhabung bequem, der Flachbettscanner kann auch bei eingeschaltetem Computer angeschlossen, der Gerätetreiber automatisch aktiviert und deaktiviert werden.

Durch SCSI ist die Übertragungsrate höher, was gerade im professionellen Bereich wichtig ist. Zusätzlich wird eine Steuereinheit notwendig, genauer ein SCSI-Controller.

Worauf sollte beim Kauf eines Flachbettscanners geachtet werden?

Wer sich einen Scanner zulegen möchte, sollte das Gerät auf die Anwendung und den Einsatz hin auswählen. Das bringt die Überlegung mit, welche Papiere oder Bilder gescannt werden sollen, wie häufig das geschieht, ob hier die Qualität für gute Farbfotos und eine hohe Auflösung notwendig sind oder einfach nur viele Textdokumente digitalisiert werden sollen.

Die Auflösung

Natürlich legt jeder Wert auf ein gestochen scharfes digitales Bild der Vorlage. Auch die Farben sollen möglichst realistisch sein. All das hängt mit der notwendigen Auflösung des Flachbettscanners zusammen. Diese wird in „dpi“ angegeben und sollte unter diesen Voraussetzungen nicht unter 4.800 dpi legen. Die Auflösung variiert bei den Modellen und kann bei höherwertigen Flachbettscannern bis zu 9.600 dpi betragen, was dann auch eine sehr hohe Pixeldichte ermöglicht, damit eine besonders scharfe Übertragung der Daten.

Textdokumente benötigen eine Auflösung zwischen 300 dpi und 600 dpi. Für das Einscannen von Farbbildern ist diese Auflösung allerdings weniger geeignet.

Die Farbtiefe

Die Farbtiefe beim Flachbettscanner bestimmt den Übergang der Farben und Schattierungen eines eingelesenen Dokuments. Diese kann zwischen 24 Bit und 48 Bit betragen. Je höher die Farbtiefe ist, desto genauer können Farbfotos eingescannt werden, so z. B. Hochglanzfotos.

die Kompatibilität

Der Scanner sollte mit dem eigenen Computer oder Laptop kompatibel sein. Die meisten Geräte sind auf die gängigen Microsoft- und Apple-Anwendungen abgestimmt, da die Betriebssysteme sich aber immer wieder erneuern, muss die Kompatibilität vor dem Kauf überprüft werden, um die Geräte miteinander verbinden und nutzen zu können.

Schnelligkeit und Leistung

Der Scanvorgang sollte nicht allzu lange dauern, so ist die Geschwindigkeit durch die Single-Pass Technologie verbessert worden. Die Scangeschwindigkeit bestimmt nicht nur die Schnelligkeit beim Einscannen einzelner Dokumente, sondern hat auch Einfluss auf die Aufwärmphase des Geräts oder wie schnell eine Vorlage in einem Durchgang digitalisiert werden kann. Bei der Single-Pass Technologie muss ein Dokument nur einmal von der Belichtungseinheit erfasst werden.

Was sind wichtige Features?

Gegenüber dem Flachbettscanner mit Durchlichtungseinheit gibt es mittlerweile auch Filmscanner, die das Scannen von Negativmaterial und Dias noch genauer ermöglichen. Diese Scanner sind dann u. a. auch für das Einlesen von Kino- und Fernsehfilmen geeignet.

Das funktioniert wie das Abtasten durch einen Filmgeber bzw. Telecine. Jeder Film wird von der Filmrolle oder digitalen Filmkamera durch einen Telecine abgetastet und übertragen. Das macht nicht nur das Überspielen auf DVD und Videokassetten möglich, sondern ist auch geeignet zum Restaurieren alter oder beschädigter Filme, zur digitalen Nachbearbeitung oder zum allgemeinen Auswerten des abgedrehten Materials.

Neben einzelnen Scanner-Modellen gibt es auch hervorragende, etwas preisaufwendigere Multifunktionsgeräte, die neben dem Scannvorgang, das Kopieren, Ausdrucken oder Faxen zulassen oder mit zwei Durchgangsscannern arbeiten, z. B. mit CIS und CCD-Technologie.

Wie verbessert der Flachbettscanner den Alltag / das Leben / die Arbeit?

Wer viel im Büro arbeitet oder zu Hause einen eigenen Raum für die Dokumentenverwaltung und Lagerung hat, wird das Problem kennen: der Platz ist begrenzt, die Ordner häufen sich im Regal und auf dem Schreibtisch, die Unterlagen sind zwar geordnet, doch alles andere als übersichtlich.

Ob zu Hause, bei der Arbeit, in Bibliotheken oder anderen öffentlichen Einrichtungen, die Modernisierung der Datenerfassung hat sich durchgesetzt, spart dabei nicht nur Material und Papier, sondern auch Platz. Dokumente werden digitalisiert, auf dem Computer abgespeichert und können so jederzeit ohne viel Aufwand aufgerufen werden. Das erleichtert nicht nur den Arbeitsvorgang selbst, beschleunigt das Finden der einzelnen Dokumente, sondern ermöglicht auch eine komplette Übersicht des einzusehenden Materials.

Häufig gestellte Fragen / FAQ

Kann der Flachbettscanner andere Objekte neben Papier und Bücher scannen?

Tatsächlich kann der Flachbettscanner, ähnlich wie eine Digitalkamera, digitale Bilder von echten Objekten anfertigen, insofern er ausreichende Schärfentiefe besitzt. Das betrifft natürlich keine Fotos, sondern flache Objekte wie Holzoberflächen, Textilien oder Münzen.

Auf dem Scanner können diese etwas schräg platziert werden, wodurch sich ein 3D-Effekt ergibt. Auch werden auf diese Weise Spiegelungen, die beim Scannen größerer Objekte entstehen, wieder reduziert. Optimal sind dann Flachbettscanner, deren Abdeckung in der Höhe verstellbar ist. Künstlerisch sind hier der Experimentierfreude also durchaus keine Grenzen gesetzt.

Welche Scanner-Typen gibt es neben dem Flachbettscanner sonst noch?

Alle Scanner-Modelle haben ihre Vor- und Nachteile, weisen eine unterschiedliche Auflösung für Farb- oder Schwarz-Weiß-Qualität auf. Neben dem Flachbettscanner, der eines der verbreitetsten Geräte ist, gibt es u. a. den Dokumentenscanner, den 3D-Scannner, den Durchlichtscanner, den Einzugsscanner und den Handscanner.

Die Modelle sind dabei auch in der Größe unterschiedlich. Der Handscanner wird mit der Hand individuell über das Blatt Papier geführt, während die Daten als digitale Informationen auf einer Speicherkarte oder direkt über WLAN an den Computer gesendet werden. So können Dokumente überall kopiert und gescannt werden, selbst wenn sich der Nutzer auf Reisen oder in einer Bibliothek befindet.

Der 3D-Drucker wiederum erfasst durch einen Laserscan die gesamte Oberflächenstruktur eines Objekts. So kann er auch verschiedene Materialien unterscheiden, z. B. zwischen Papier, Keramik, Holz oder Metall.

Dokumentenscanner sind für große Papiermengen gedacht, können sehr schnell einen Stapel von z. B. hundert Seiten einziehen, scannen und digitalisieren. Das ist sowohl als einseitiges Verfahren möglich oder als zeitgleiches Erfassen von Vorder- und Rückseite.

Mit dem Einzugsscanner lassen sich wiederum nur einzelne Seiten einziehen, was mit sich bringt, dass das Scannen von Büchern beispielsweise nicht möglich ist. Die Oberfläche der Vorlagen muss glatt sein, damit es nicht zu lästigen Verzerrungen kommt.

Welche Dokumentformate kann ich mit dem Flachbettscanner einscannen?

In der Regel haben Flachbettscanner eine Größe, die das Durchschnittsformat DIN A4 zulässt. Allerdings gibt es mittlerweile Geräte, die auch Formate zwischen DIN A3 und A0 erfassen, dann natürlich auch als Gerät größer sind. Formate von DIN A4 oder DIN A3 sind ausreichend, um Bilder, Dokumente oder Bücher einzuscannen. Wichtig bleibt, dass das Papier glatt auf der Glasfläche aufliegt.

Ein einfaches Textdokument ist natürlich in der Scan-Qualität besser als ein Buch, bei dem die Verdeckung nicht ganz geschlossen werden kann. Für diese Zwecke gibt es spezielle Buch-Scanner, die ein sauberes Einscannen möglich machen. Beim Flachbettscanner kann es passieren, dass die Ränder durch die Belichtung schwarz gefärbt sind.

Führende Hersteller

Flachbettscanner gibt es u. a. von den Firmen „Xerox“, „Kodak“, „Epson“, „Avision“, „Hewlett-Packard“, „Canon“ und „Nikon“.

„Kodak“ ist ein Unternehmen, das sich hauptsächlich auf den Bereich der fotografischen Ausrüstung spezialisiert hat. Da die Bildspeicherung und Bearbeitung Teil dieses Bereichs geworden sind, sind auch Druckmaschinen, Computergeräte und Scanner im Produktsortiment enthalten. „Kodak“ wurde 1890 von Henry Strong und George Eastman gegründet. Bekannt wurde die Firma durch die „Kodak Box“, ein legendärer Fotoapparat, der die Geschichte der Fotoagrafie mit begründete.

Die Scanner des Unternehmens „Canon“ sind als besonders hochwertige Modelle und in verschiedenen Serien zu haben. Das Unternehmen begann seinen Aufbau 1937 mit der preisgünstigeren Nachahmung technisch führender Kleinkameras. Darüber hinaus stieg „Canon“ auch in der Computerbranche mit ein, brachte den ersten MSX-Heimcomputer heraus. Heute gehört „Canon“ zu den größten Herstellern von Kameras und Produkten des „Digital Imagings“, ein Bereich, der Drucker, Scanner, Mikrofilm-Lesegeräte, Videokameras, Fax- und Kopiergeräte umfasst.

Von „Epson“ gibt es nicht nur qualitativ hochwertige Drucker, sondern auch Scanner, Digitalkameras und Fotoapparate, Laptops, Projektoren und ähnliche Produkte. Die Firma stammt aus Japan und ist durch die Fusion zweier Unternehmen entstanden. Offiziell gibt es „Epson“ seit 1968. Das Unternehmen machte sich zu dieser Zeit einen Namen, in dem es den ersten Kleinstdrucker auf den Markt brachte, das bald in etliche Tischrechner eingebaut wurde.

Kleine Geschichte des Scanners

Besonders im Bereich der Bildbearbeitung ist der Scanner kaum noch wegzudenken. Nicht nur Bildmaterial, auch Artefakte und historische Funde können so digitalisiert werden und die Forschung wesentlich erleichtern.

Die Geschichte des Scanners, wie er heute in den Büros und Haushalten zu finden ist, begann mit einem einfachen Babyfoto. Dieses benutzte der Erfinder, um sein Gerät zu testen. Er hieß Russel Kirsch und entwickelte 1957 den ersten digitalen Scanner. Er benutzte dazu ein Bild seines neugeborenen Kindes, das 176 x 176 Pixel aufwies.

1975 brachte dann Ray Kurzweil ein verbessertes Modell heraus. Dieses hatte bereits 500 linear angeordnete Sensoren, die eine Vorlage abtasten und elektronisch umwandeln konnten. Mit der zunehmenden Verwaltungsarbeit in Büros kam dann der erste Desktopscanner auf den Markt, bis dann in den frühen Neunzigern der Flachbettscanner günstig produziert werden konnte und damit auch preisgünstig im Handel erhältlich war.

Fazit

Der Flachbettscanner ist eines der preisgünstigsten Modelle dieser Art und kann damit in vielen Bereichen zum Einsatz kommen. Ob nun die alten Fotos eingescannt oder einfach nur Dokumente auf den Computer übertragen werden sollen, die Benutzung ist über eine Software besonders einfach, bedarf keiner zusätzlichen Kenntnisse und kann damit die Arbeit erleichtern.

Die Größen und Ausführungen der Geräte sind verschieden und können auf die eigenen Anwendungsbereiche abgestimmt werden. Gerade im Bereich der Auflösung ist die Angabe immer etwas höher als die tatsächlich erreichte Pixelzahl. Hier kann dann etwa von einem Drittel der Herstellerangabe ausgegangen werden, wobei die besonders hohe Auflösung auch nicht zwingend notwendig ist.

Der flache Scanner nimmt auf dem Schreibtisch kaum Platz weg und kann alle Vorlagen in eine elektronische Datei umwandeln, die dann am Computer individuell bearbeitet oder abgespeichert werden kann. Typische Modelle von Flachbettscannern sind z. B Desktopscanner oder XY-Scanner.