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Festplattenrecorder Test 2019

Quicklinks: Ratgeber - Testsieger - Topseller
Im Vergleich 7 verschiedene Festplattenrecorder → Testsieger ist der Panasonic DMR-EX97SEGK
Testsieger

Panasonic DMR-EX97SEGK

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2.Platz

Western Digital My Book AV-TV

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3.Platz

Panasonic DMR-BST740EG9

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4.Platz

Panasonic DMR EH 675 EG

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5.Platz

Samsung BD-H8500 Blu-ray Player

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Alle getesteten Festplattenrecorder

Panasonic DMR-EX97SEGK

Große Festplatte für viele Aufnahmen Der Panasonic DMR-EX97SEGK Festplattenrekorder besitzt einen Festplattenspeicher von 500 GB, auf dem man Fernsehaufnahmen in HD-Qualität ganz einfach aufzeichnen kann....
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Western Digital My Book AV-TV

reibungslose Aufnahmen und Wiedergaben Der Festplattenrecorder von Western wird einfach mit dem Fernseher verbunden und schon können Sendungen nach Belieben aufgenommen, vor- und zurückgespult und...
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Panasonic DMR-BST740EG9

Eine Komplettlösung für das Wohnzimmer Der Panasonic DMR-BST740EG9 bietet viele verschiedene Funktionen. Das Gerät lässt sich mit einer 500 GB großen Festplatte problemlos als Festplattenrecorder...
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Panasonic DMR EH 675 EG

Aufnahmen sicher archivieren und wiedergeben Der Panasonic Festplattenrekorder DMR EH 675 EG ist ein sehr schlichtes Modell, das über eine Festplattenkapazität von 250 GB verfügt...
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Samsung BD-H8500 Blu-ray Player

Hohe Speicherkapazität und einfache Handhabung Der Festplattenrekorder Samsung BD-H8500 besitzt eine Speicherkapazität von 500 GB, auf denen Aufnahmen in digitaler Qualität Platz finden. Die Installation...
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Samsung BD-H8509S Blu-ray-Recorder

Twin-Tuner für zeitversetztes Fernsehen Der Samsung BD-H8509S ist ein Festplattenrekorder, der über einen praktischen Twin-Tuner verfügt, d.h. man kann Aufnahmen auf einem Programm durchführen und...
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Samsung BD-H8900

Twin Tuner und umfangreiche Festplatte für Aufnahmen Der Samsung BD-H8900 Festplattenrekorder bietet eine Festplatte mit 1 TB Speicherplatz an, auf der Sendungen in digitaler HD-Qualität...
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Festplattenrecorder Kaufberatung

Innerhalb weniger Zeit musste die Videokassette der DVD weichen, nun erlaubt eine neue Technologie, Filme direkt vom Fernsehen aufzunehmen, was wiederum der DVD Konkurrenz macht und diese bald vom Markt verdrängen könnte.

Die Speicherkapazität auf Festplatten und USB-Sticks ist enorm gewachsen. Gerade durch die immer bessere Bildqualität der Filme in 3D- oder HD-Technologie sind auch immer mehr Speichermedien erforderlich. Entwicklungen wie „Timeshift“, das ein zeitversetztes Fernsehen erlaubt, fördern den technologischen Fortschritt, um die enorme Menge an Daten zu bewältigen, und machen so auch immer mehr innovative Ideen notwendig.

Zu diesen gehört auch der Festplattenrecorder, der sich im Bereich der Unterhaltungselektronik durchgesetzt hat. Er bietet, neben einer besonders leichten Handhabung, viel Raum für alle Speicherdaten und eine vielseitige Verwendung. Die Ausstattung ist umfangreich und hat dementsprechend gegenüber den anderen Medien klare Vorzüge. So können u. a. Filme nicht nur gespeichert und später angesehen werden, sie können während des laufenden Filmprogramms jederzeit angehalten werden, was das Verfolgen der Sendungen im normalen Fernsehprogramm nicht erlaubt.

Dieser Ratgeber soll zeigen, was ein Festplattenrecorder alles kann, wie er funktioniert, welche Modelle es gibt und was bei einem Kauf beachtet werden sollte.

Wissenswertes zum Aufbau und zur Funktionsweise

Was ist ein Festplattenrecorder?

Wenn von einem Festplattenrecorder oder HD-Recorder die Rede ist, steht die „HD“-Abkürzung nicht für „High Definition“, sondern für „HardDrive“. Es geht also weniger um eine hohe Bildauflösung als um die Festplatte selbst.

Jeder PC ist mit einer Festplatte ausgestattet, Betriebsprogramme, Anwendungen und Daten können so einfach gespeichert und verwaltet werden. Das schafft nicht nur enorm viel Platzersparnis, sondern gestattet auch einen reibungsloseren und schnelleren Ablauf.

Bei der Festplatte werden alle Daten über eine rotierende Scheibe gespeichert. Die Festplatte gehört zu den magnetisches Speichermedien und zeichnet das Datenmaterial dementsprechend durch Magnetisierung über eine vorhandene Beschichtung auf. Auch das Lesen der gespeicherten Informationen geschieht über ein berührungsloses und magnetisches Abtasten der Oberfläche.

Das Laufwerk der Festplatte ist über einen PC verbunden und bietet Platz für die gesamte Abspeicherung der Daten, die dort als Datenblöcke verwaltet werden. Im Laufe der Zeit und der zunehmenden Digitalisierung ist die Computertechnik auch Basis für die Unterhaltungselektronik geworden. CD-Player lösten den Schallplattenspieler ab, DVD-Player den Videorecorder und schließlich der Festplattenrecorder den DVD-Player.

Er stellt dabei eine enorme Weiterentwicklung des Videorecorders dar, der die Aufnahme der Informationen und Filme auf rein analogem Weg bewältigte. Die immer bessere Qualität der digitalen Filme erfordert wesentlich mehr Speicherplatz in Höhe vieler Gigabytes. Der Festplattenrecorder ist speziell auf diese Bedingungen abgestimmt und bietet zudem die direkte Aufzeichnung des Fernsehprogramms auf Festplatte.

In erster Linie werden die analog vom Fernsehen empfangenen Signale durch einen Wandler digitalisiert und können so direkt auf dem Gerät oder einem Computer abgespeichert werden. Die aufgenommenen Filme oder Daten können dabei dann auch direkt angesehen, ohne vor- oder zurückgespult werden zu müssen, so dass dabei auch kein Qualitätsverlust entsteht.

Die gesammelten Daten auf der Festplatte können dann über einen Computer bearbeitet oder direkt auf DVD gebrannt, mit einem DVD-Player oder Blue-Ray-Player abgespielt werden. Festplattenrecorder sind dabei auch häufig mit einem integrierten Blue-Ray-Player ausgestattet.

Gleiches gilt für alle digitalen Daten, die dann ohne Qualitätsverlust übertragen werden können. Gegenüber dem Videoband machen sich die Qualitätseinbußen nicht über ein Ton- oder Bildrauschen bemerkbar, sondern in Form von Artefakten im Bild. Das bedeutet, es beginnt zu ruckeln, wenn nicht genügend Speicherkapazität für die Komprimierung vorhanden ist.

Mit zunehmender Datenmenge wird die Bildauflösung stark reduziert, um den Vorgang der Komprimierung zu bewältigen. Dabei wird der Bildblock weiterhin beibehalten. Je mehr Daten komprimiert werden, desto gröber wird die Auflösung. Artefakte sind also immer die Reste des vorangegangenen Bilds, was z. B. bei manchen SD-Sendern der Fall ist.

Bei der HD-Auflösung wiederum sollte die Qualität stimmen, die Datenkomprimierung gering ausfallen. Hier wird etwa das Dreifache an Datenvolumen benötigt, um den Vorgang umzusetzen. Bei der Aufzeichnung können dann auf einer speichergroßen Festplatte etwa fünfzig Filme in sehr guter Bild- und Tonqualität dauerhaft gespeichert werden, ohne die Notwendigkeit, Filme auf DVD brennen zu müssen.

Viele Modelle bieten neben der Speichermöglichkeit dann auch das zeitversetzte Fernsehen oder eine digitale und elektronische Programmübersicht, die erlaubt, die Sendungen zu überschauen, zu markieren und nach Belieben oder automatisch aufzunehmen.

Funktionsweise und Bedienung des Festplattenrecorders

Nicht alleine einfache Aufnahmen des Fernsehprogramms sind mit dem Festplattenrecorder möglich, das ausgeklügelt entwickelte Gerät kann etliche Dinge mehr. Hier können die Filme in einer Mediathek zwischengespeichert, Filme oder Sport als Livestream oder über das eigene mobile Smartphone angesehen werden.

Dazu ist mit dem Festplattenrecorder Smart-TV möglich. Das ist eine Bezeichnung für ein Fernsehgerät, das Computer-Zusatzfunktionen aufweist, darunter die Verbindung zum Internet, die über Schnittstellen wie Netzwerk, USB, WLAN oder Speicherkarte hergestellt wird. So kann jeder mit einem Festplattenrecorder sein Fernsehprogramm individuell zusammenstellen, ist nicht von Zeiten oder Programmen abhängig.

Der Festplattenspieler bietet ein Menü, das übersichtlich bedient werden kann, die Sender sortiert, Favoritenlisten anlegt oder die digitale Programmübersicht aufruft. Die Geräte empfangen wie ein normaler Receiver das Fernsehprogramm über Satellit, Kabelanschluss oder direkt aus dem Internet. So ist auch Radioempfang problemlos möglich.

Während ein Film angesehen wird, kann eine andere Sendung für später gespeichert werden. Das Gerät bietet auch die Möglichkeit, mehrere Sendungen auf einmal zu markieren und aufzunehmen. Genauso kann die Lieblingssendung automatisch markiert und immer aufgenommen werden.

Welche Modelle gibt es?

Den Festplattenrecorder gibt es als DVD-Player und als Blue-Ray-Player. Alle Aufnahmen werden zwischengespeichert, wobei eine große Festplatte Platz für über hundert Filme und Sendungen bietet, die dann nach eigenem Ermessen geschnitten, gespeichert und sortiert werden können. Das Löschen der Daten ist genauso simpel wie die Verwaltung und die Markierung der einzelnen Medien.

Die Datenmenge der Blue-Ray-Filme ist höher als die der normalen DVDs. Durch hochauflösendes Fernsehen können so durch den Festplattenrecorder Filme gespeichert werden, deren Bildqualität 5 Mal so hoch ist. Gleiches gilt für die Tonübertragung. Das ist besonders wichtig in Hinblick auf das digitale Fernsehen.

Worauf sollte beim Kauf eines Festplattenrecorders geachtet werden?

Die Qual der Wahl bei den neuesten Geräten ist schwer, die immer mehr Features und Verbesserungen bieten, um die Handhabung besonders einfach und komfortabel zu machen. Der Speicherplatz wächst, die Festplatten und Recorder werden immer kleiner, flacher und kommen im schlichten Design daher. Das ist einerseits ansprechend für das Auge, andererseits nimmt der Recorder dann auch weniger Platz weg.

Die Kaufkriterien hängen von der Art der Bildauflösung, Bildqualität, der Speichermenge, der Timer-Funktion und digitalen Übertragung ab. Wer Blue-Ray bevorzugt, sollte auch den Festplattenrecorder nach den eigenen Ansprüchen auswählen, da hier unbedingt die Speicherkapazität hoch sein muss, damit das Gerät alle notwendigen Aufzeichnungen und Komprimierungen umsetzen kann. Hochwertige Festplattenrecorder ermöglichen die dauerhafte Speicherung der Filme samt Komprimierungsrate und Bildhochauflösung. Ebenso kann in einigen Geräten die Festplatte selbst ausgetauscht werden, um die Kapazität zu erhöhen.

Auch die Bildschärfe kann über den Festplattenrecorder beeinflusst werden. Je höher die Auflösung, desto schärfer ist das übertragene Bild. Hier wird häufig das Kürzel „4k“ verwendet, was bedeutet, dass die Auflösung gegenüber „Full HD“ 4 Mal so hoch ist. Statt 1.920 x 1.080 Pixel beträgt die Auflösung bei „4K“ oder „Ulta High Definition“ 3.840 x 2.160 Pixel. Beim Kauf sollten dann die notwendigen Anschlüsse mit einbezogen werden. Sinnvoll sind „Display Port“ oder „HDMI“.

Neben der Speicherkapazität spielt auch der Tuner eine Rolle für die Kaufentscheidung. Ein digitaler Tuner ermöglicht, Daten als digitales Format aufzuzeichnen, so dass die Umwandlung keinen Qualitätsverlust mit sich bringt. Ein Twin-Tuner erlaubt, ein Programm anzusehen, während daneben ein oder zwei andere Sendungen aufgezeichnet werden können.

Die Anschlüsse sind unterschiedlich. Zum einen kann der Festplattenrecorder ganz normal mit einem WLAN oder Netzwerk verbunden werden, zum anderen ist auch Scart, HDMI oder Cl bzw. Cl+ möglich.

Die HDMI Schnittstelle erlaubt gegenüber der Scart-Verbindung eine bessere Qualität, damit ein klares und sauberes Bild. Bilder und Ton werden digital übertragen. Durch Module wie Cl oder Cl+ wiederum ist ein weiteres Empfangsgerät unnötig, z. B. ein HD-Receiver. Das Fernsehprogramm wird direkt über den Festplattenrecorder empfangen und kann dann aufgenommen werden.

Eine weitere Möglichkeit ist ein USB-Anschluss. Über den USB-Stick können alle Daten von externen Geräten auf dem Fernseher abgespielt werden. Auch hier werden DVDs unnötig. Die Daten können direkt von PC, Smartphone oder ähnliche Geräte übertragen werden.

Mittlerweile verfügen alle Festplattenrecorder über die „Timeshift“-Funktion. Sendungen können zur gleichen Zeit aufgezeichnet und wiedergegeben werden. Das ist z. B. sinnvoll, wenn während der Live-Übertragung eines Films der Raum kurz verlassen werden muss, so dass die Aufzeichnung einfach kurz angehalten werden kann. Das zeitversetzte Fernsehen gestattet die Unabhängigkeit vom eigentlichen Fernsehprogramm, das an Zeit und Werbung gebunden ist.

Was sind wichtige Features?

Einige Hersteller planen ihre Festplattenrecorder noch leistungsstärker zu machen, daneben auch den Bedienungskomfort zu erhöhen. Die Geräte werden dabei immer schmaler, verzichten auf Extravaganz, bieten aber dafür technische Verbesserungen wie eine 1 TB große Festplatte, 2D- und 3D-Konvertierung, mehr als einen Cl+-Slot und PVR-Funktionen für die optimale Aufzeichnung und Archivierung.

Auch die Fernbedienung für die Festplattenrecorder selbst wird verbessert, indem Hersteller diese als „Generation Fernbedienung“ umfunktionieren und per App erlauben, das eigene Gerät mit dem Smartphone zu steuern.

Eine DLNA-Technik gestattet zudem, dass die gespeicherten Daten auf der Festplatte auf mehrere Geräte übertragen und so der Film in verschiedenen Räumen abgespielt werden kann. Festplattenrecorder bieten dann WLAN und VIERRA-Connect, so dass über das Gerät auch der Zugriff auf Onlinedienste möglich ist, z. B. das Ansehen von Videos auf „Youtube“.

Wie verbessert der Festplattenrecorder den Alltag / das Leben / die Arbeit?

Vorbei sind die Zeiten, wo die Aufnahme eines Filme oder des Fernsehprogramms erforderte, dass man zu Hause vor dem Gerät sitzen und warten muss, bis die Sendung beginnt oder die ganze Zeit über blieben muss, um keine Minute des Lieblingsfilms zu verpassen.

Auch das Ansehen des neuesten Blockbusters macht nicht mehr notwendig, dass man die Uhrzeit, zu der ein Film beginnt, einhalten muss. Die automatische Aufnahme lässt zu, dass sowohl zehn Minuten später als auch am nächsten Tag der Film abgespielt werden kann. Hier verbinden Receiver und Recorder sich optimal in einem Gerät.

Ein weiterer Vorteil ist das Überspringen der Werbung. Durch zeitversetztes Fernsehen können Fernsehkanäle über die Festplatte zwischengepuffert und dementsprechend dann beim Ansehen der Filme die Werbespots ausgeblendet bzw. zu den Stellen gesprungen werden, an denen der Film weiterläuft. Gegenüber der Videokassette fällt beim Festplattenrecorder auch das dann doch eher zeitaufwendige Vor- und Zurückspulen weg. Die Aufnahmen lassen sich grundsätzlich direkt abspielen.

Die Aufnahmekapazität hängt beim Festplattenspieler vom Speicherplatz und der Komprimierungsrate der aufgenommenen Filme ab. Durchschnittlich sind aber Aufnahmen bis zu einigen hundert Stunden machbar. Auch die Art der Aufzeichnung hat Einfluss darauf, da alle analogen Signale und Daten erst einmal umgewandelt und digitalisiert werden müssen. Bei zu starker Komprimierung des Films kann die Bild- und Aufnahmequalität schlechter werden. Die Aufnahme digital direkter Signale dagegen geschieht ohne zusätzlichen Rechenaufwand. Die Bildqualität und der Ton bleiben also optimal erhalten.

Das Familienleben vor dem Fernseher kann durch den Festplattenrecorder wunderbar vereinfacht werden. Die Kinder können ihre Sendungen ansehen, während die Erwachsenen die eigenen Filme oder Sendungen aufnehmen, um sie später abzuspielen. Während die Ehefrau ihre Kochsendung gucken möchte, kann der Ehemann die Sportsendung zwischenspeichern. Das macht den Kampf um die Fernbedienung unnötig.

Häufig gestellte Fragen / FAQ

Was heißt PVR?

Die Abkürzung „PVR“ steht für „Persönlicher Videorecorder“. Statt einem Bandlaufwerk, wie es beim alten Videosystem üblich war, werden die Daten auf einer Festplatte gespeichert und so die Programmvorlieben des Nutzers aufgezeichnet. PVR erlaubt, Programme und Sendungen auf Festplatte zu speichern, während ein anderes Programm angesehen wird. Dabei wird der DVB-Stream auf der Festplatte aufgezeichnet, wobei ein oder mehrere DVB-Receiver und zwei Tuner diese Arbeit übernehmen.

Alleine die Aufzeichnung kann über PVR nur digital stattfinden. Insofern der Fernseher einen analogen Anschluss aufweist, müssen weitere Anschlüsse hinzukommen, z. B. eine digitale Antenne, ein Satelliten- oder Kabelempfänger.

Was ist mit USB-Recording gemeint?

Die meisten neueren Fernsehgeräte erlauben die Aufnahme des Fernsehprogramms direkt auf dem USB-Stick. Das System wird mit „PVR-Ready“ abgekürzt. Die Fernsehgeräte haben dabei dementsprechend keinen eigenen Speicher, sondern übertragen die Aufzeichnung auf das USB-Gerät. Dennoch ist „Timeshift“ auch mit diesen Modellen möglich.

Wie viel Speicherplatz benötige ich bei meinen Festplattenrecorder?

Die benötigte Speicherkapazität hängt von den eigenen Bedürfnissen und Fernsehvorlieben ab. Wer Spielfilme aufnehmen und eine Filmbibliothek aufbauen möchte, sollte auf Geräte mit mehr als 500 GB zurückgreifen. Ähnlich hoch sollte der Speicherplatz des Festplattenrecorder sein, wenn HD-Bildqualität oder Blue-Ray genutzt werden, da die Aufzeichnung, Komprimierung und Digitalisierung immer Zwischenspeicherplatz benötigt. Besonders aufwendige Modelle bieten mittlerweile einen Speicherplatz von 1 Terabyte, was dann ausreicht, um mehr als hundert Filme aufzunehmen und dauerhaft zu speichern.

Führende Hersteller von Festplattenrecorder

Qualitativ hochwertige Modelle von verschiedenen Festplattenrecordern gibt es von den bekannten Firmen „Panasonic“, „Samsung“, „Sonic“, „LG“ oder „Toshiba“.

Besonders „Panasonic“ bietet in diesem Bereich immer wieder technische Erneuerung und Bedienungskomfort der eigenen Geräte. Es ist ein japanisches Unternehmen, das sich durch hohe Qualität, Marktorientierung und ein dennoch gutes Preisleistungsverhältnis auszeichnet.

Aus Südkorea stammt der Konzert „Samsung“, der einer der marktführenden Hersteller im Bereich der Unterhaltungselektronik ist. Die Geräte sind durch Preis und Ausstattung in einem ausgewogenen Verhältnis.

Die Geschichte des Festlattenrecorders

Der Computer hat sich innerhalb weniger Zeit in jedem Haushalt durchgesetzt. Die Verbindung mit dem Internet brachte etliche neue Entwicklungen mit sich. Neben der mobilen Verbindung über Handys und Smartphones erlebte auch das Fernsehen richtungsweisende Erneuerungen.

Das System der Festplattenrecorder zeigte sich zunächst noch als reine Verbindung zum PC, wobei die Kombination aus TV-Karte und externer Festplatte die Aufnahme von Filmen gestattete. Daraus entwickelte sich die Idee, ein Gerät zu entwerfen, das unabhängig vom Computer die Aufgabe übernahm, Fernsehen und Speicherung der Filme und Sendungen gleichzeitig zu gewährleisten. Während der DVD-Player den Videorecorder ablöste, dann durch Blue-Ray verbessert wurde, fanden sich erste Modelle häufig bei Kennern und Technikfreaks. Die Möglichkeiten waren auch noch stark begrenzt, da die vorhandene Speicherkapazität der Festplatten sehr gering war und kaum über die einer normalen DVD hinausreichte.

Als dann die Umstellung von analogen Systemen auf digitale Medien erfolgte, brachte das Satellitenfernsehen neue Perspektiven mit sich. Analoge Tuner wandelten digitale Signale um, die Aufzeichnung erfolgte über eine zusätzliche Settopbox, bei der der richtige Sender gesucht und eingestellt werden musste. Die automatische Aufnahme heutiger Festplattenrecorder war zu dieser Zeit noch undenkbar.

Bevor die Speicherkapazität erweitert wurde, versuchte man das Problem von Festplattenspeichergröße und Aufzeichnung mit Kombinationsgeräten zu lösen, z. B. einer zusätzlichen Festplatte und einem DVD-Laufwerk. Jetzt war die Aufnahme von Filmen über den Computer möglich. Erste Geräte konnten sogar ohne Umwandlung und Qualitätsverlust eine hohe Geschwindigkeit der Übertragung gewährleisten. Der Speicherplatz von Festplatten erhöhte sich von Standardmodellen mit 160 GB auf 250 GB, dann 500 GB. Letztere ermöglichte dann auch die Aufnahme von Blue-Ray-Spielfilmen.

Mit diesen Vorbedingungen wuchs das Interesse an Festplattenrecordern, da so nun in Verbindung mit einem DVD- oder Blue-RayPlayer Filme direkt auf Disc gebrannt werden konnten. Auch war es so möglich, DVD-Filme auf eine externe Festplatte zu übertragen. Die neueren Modelle unterstützten zudem die Wiedergabe von Musik-CDs oder Videos.

Mittlerweile erlaubt der Festplattenrecorder ein besonders unabhängiges Fernsehen. Die meisten besitzen dazu auch ein Double-DVD- oder Blue-Ray-Laufwerk, so dass andere Geräte unnötig geworden sind.

Fazit

Nicht nur die platzraubende Lagerung von Videokassetten und Spielfilmen fällt heutzutage weg, auch die Qualität der Bilder und Übertragung ist kaum mit der vorangegangenen Technik zu vergleichen. Digitales Fernsehen mit immer besserer Auflösung erobert den Markt. Geräte passen sich an die hohe Übertragungsrate an. Was zuvor durch verschiedene Systeme miteinander verbunden werden musste, kann heute ausschließlich durch einen Festplattenrecorder bewerkstelligt werden.

Unnötig wird z. B. der Kauf eines zusätzlichen DVD-Players, da ein Festplattenrecorder die gleichen Aufgaben erfüllt und darüber hinaus eines der bequemsten und einfachsten Speichermedien ist. Aufnahmen von Filmen, Serien, Sportsendungen oder einfach nur die verpassten Nachrichten sind kein Problem mehr, die Bedienung ist besonders leicht, kann über das Menü stattfinden, mehrere Programme markieren und Sendungen aufzeichnen.

Ein Festplattenrecorder bietet Unabhängigkeit vom Fernsehprogramm und zudem die dauerhafte Speicherung etlicher Filme. Der Kauf von DVDs ist damit nicht mehr notwendig.