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7 Besten Dachträger (Mai 2019)

Quicklinks: Ratgeber - Testsieger - Topseller
Im Vergleich 7 verschiedene Dachträger → Testsieger ist der Thule Rapid Fußsatz
#1

Thule Rapid Fußsatz

✓ 4.2/5 (145 Bewertungen) / Preis: EUR 77,32
95
#2

Thule WingBar Edge

✓ 4.1/5 (105 Bewertungen) / Preis: EUR 228,79
94
#3

Thule Premium

✓ 4.7/5 (13 Bewertungen) / Preis: EUR 139,95
89
#4

Unitec 75319

✓ 3.3/5 (237 Bewertungen) / Preis: EUR 67,23
86
#5

Menabo Brio

✓ 3.8/5 (51 Bewertungen) / Preis: EUR 75,90
86
#6

Opel Astra J Sportstourer

✓ 4.7/5 (12 Bewertungen) / Preis: EUR 169,90
83
#7

Unitec 75324

✓ 3.6/5 (107 Bewertungen) / Preis: EUR 81,43
80

Dachträger Ratgeber

Dachträger sind in vielfältiger Modellform erhältlich. Dank spezieller Trägersysteme wie Dachboxen, Fahrradträger oder Kanuhalter ist für jeden Transportbedarf die passende Lösung auf dem Markt.

Bei der Auswahl gilt es jedoch, nicht nur auf den Einsatzzweck zu achten: Die Voraussetzungen, die das Auto für das Anbringen eines Dachgepäckträgers mitbringt, sind ebenfalls entscheidend. Sie bestimmen, welche Art von Grundträgern installiert werden kann und welches Gewicht aufgeladen werden darf.

Beim Kauf eines Dachträgers empfiehlt es sich, neben dem passenden System auch auf Sicherheitsaspekte Wert zu legen: Einschlägige Siegel, beispielsweise vom deutschen TÜV, zeigen an, ob ein Modell die notwendigen Normen erfüllt.

Aufbau und Funktionsweise von Dachträgern

Dachträger sorgen dafür, dass sich sperrige Geräte oder Gepäckstücke außerhalb des Autos komfortabel transportieren lassen. Sie bestehen aus zwei wichtigen Komponenten: den Grundträgern und dem eigentlichen Dachträger. Generell lassen sich auf den meisten Grundträgern verschiedene Formen von Transportsystemen anbringen – von Fahrradträgern über Dachboxen bis zu sicheren Lösungen für den Kanutransport.

Die Träger sind in der Regel an mindestens vier Stellen fest am Wagen verankert und nutzen dafür vorhandene Befestigungspunkte. Diese können an Dachrelings, Regenablaufrinnen, Türrahmen oder auch an speziell für Dachträger angebrachten Ankerpunkten sitzen. Über die Grundträger wird das Gewicht des Sportgeräts oder Gepäcks gleichmäßig auf die Dachfläche verteilt.

Bei der Anschaffung der einzelnen Komponenten, also Grundträger und Dachträger, sollten Autobesitzer unbedingt auf formschlüssige Bauteile achten. Das sind Teile, die punktgenau und reibungslos ineinander greifen – beispielsweise beim Anbringen einer Dachbox oder eines Fahrradträgers auf den Grundträgern.

Die Arten moderner Dachträger

Dachträger werden je nach benötigtem Einsatzfeld ausgewählt. Und ihre Varianten sind so vielfältig wie die Einsatzmöglichkeiten. So kommen zum Transport kleiner und großer Gepäckstücke geschlossene Dachboxen zum Einsatz, während für die Beförderung von bis zu vier Fahrrädern ein Fahrradträger montiert wird. Auch zum sicheren Bewegen von Snowboards, Ski, Surfbrettern und Kanus gibt es spezielle Träger.

Wer seinen Wagen für unterschiedliche Zwecke als Transportmittel nutzen möchte, benötigt deshalb mehrere Dachträger.

Fahrradträger

Fahrräder lassen sich auf dem Dach eines Autos auf zwei Arten transportieren: liegend oder stehend. Die stehende Variante findet weitaus häufiger Verwendung, obwohl sie für einen höheren Windwiderstand und damit einen höheren Kraftstoffverbrauch sorgt. Dennoch gibt es für diese Transportart bei den meisten Anbietern eine größere Auswahl an Modellen als Fahrradträger für den Liegendtransport der Bikes.

Dachboxen

Dachboxen, auch Jetbags oder Dachcontainer genannt, sind die variabelsten Dachgepäckträger. Gestaltet als flacher, windschnittiger Kasten, bieten sie je nach Größe zwischen 200 und 500 Litern Stauraum. Ob Urlaubsgepäck, Einrichtungsgegenstände oder Sportgeräte: In einer Dachbox lässt sich Gepäck jeder Art sicher transportieren.

Bei der Auswahl sollten Autobesitzer darauf achten, dass die Box nicht zu lang ist: Sie sollte weder die Heckklappe noch den Punkt überragen, an dem Windschutzscheibe und Dach sich treffen. Außerdem empfehlenswert: Dachboxen mit integrierten Trennwänden. Das verhindert das Herumrutschen von kleineren Gepäckstücken.

Ski- und Surfbretthalter

Skiträger ermöglichen das fachmännische Befestigen der Wintersportgeräte auf dem Autodach. Dabei werden die Ski paarweise entweder flach aufgelegt oder seitlich aufgestellt. Vertikale Skihalter haben einen besonderen Vorteil: Sie sind sehr platzsparend. Dadurch lässt sich oftmals sogar zusätzlich eine Dachbox auf dem PKW anbringen.

Großflächiger als Skihalter sind Snowboard- oder Surfbretthalter für das Autodach. Diese Dachträger sorgen für den sicheren Transport von mehreren Brettern für den Winter- oder Sommersport. Wichtig ist es, auf weiche, gummierte Halterungen zu achten, um die Sportgeräte nicht zu beschädigen.

Kanu- und Bootshalter

Um ein Kanu auf dem Dach zu transportieren, sind ebenfalls speziell für diesen Einsatzzweck konzipierte Dachträger erhältlich. Die Befestigung des Kanus, das sowohl vorn wie auch hinten das Dach ein gutes Stück überragt, erfolgt meist mittels Spanngurten. Die Halterung sorgt für gute Fixierung und schonenden Transport.

Die Grundträger und ihre Montage

Die Basis eines jeden Dachträgers sind die Grundträger. Auf diesen Streben lassen sich dann alle Arten von Trägersystemen befestigen. Die Grundträger bestehen aus zwei oder mehr Streben, auch als Traversen oder Tragrohre bezeichnet, die quer über dem Dach des Autos angebracht werden. Da nicht jeder PKW dieselben baulichen Voraussetzungen mitbringt, gibt es verschiedene Systeme zum Befestigen der Grundträger.

Neben Modellen zum Anbringen an den Regenrinnen eines Autos sind auch Grundträger zur Installation an einer Dachreling sowie an werksseitig vormontierten Montagepunkten auf dem Dach verschraubte Systeme erhältlich. Die verschiedenen Hersteller der Tragrohre bieten unterschiedliche Rohrprofile an. Dabei sind sowohl Vierkant-Trägern wie auch Traversen in abgerundeter Bauweise sehr beliebt.

Installation von Grundträgern an Regenrinnen

Die Tragrohre zur Montage an den Regenrinnen des Wagens werden auf sehr einfache Weise befestigt: Sie werden mit Hilfe spezieller Fußkrallen fest in die Ablaufrinnen des Autos geklemmt. Auf das Befestigen an den Türrahmen ist möglich. Das Anbringen selbst erfolgt zumeist mittels komfortabel zu bedienender Drehknöpfe. Wichtig ist, dass die auch als Montagefüße bezeichneten Fußkrallen gummiert sind, um Lackschäden beim Anbringen der Grundträger zu vermeiden.

Installation von Grundträgern an der Dachreling

Autos, die werksseitig mit einer Dachreling ausgestattet sind, können mit einem Grundträgersystem ausgerüstet werden, das wagenschonend an der Reling montiert wird. Zu beachten ist beim Kauf der Traversen, dass es verschiedene Reling-Typen gibt: Sogenannte offene Relings zeichnen sich dadurch aus, dass sie einen Abstand zum Autodach haben, während sogenannte geschlossene Modelle direkt auf dem Dach aufliegend verbaut sind. Diese Relings werden auch als „Intracker“ bezeichnet. Für jede Art von Reling gibt es passende Grundträger-Modelle.

Installation fest verschraubter Grundträger

Optimal befestigt sind Grundträger, wenn sie direkt mit dem Dach des Wagens verschraubt werden. Dafür ist es jedoch notwendig, dass der Autobauer bei der Konstruktion des PKW entsprechende Voraussetzungen schafft: Er bringt feste Anker- beziehungsweise Montagepunkte an, an denen die Traversen später einfach und sicher mit Schrauben montiert werden können.

Da diese Montagepunkte bei jedem Automodell unterschiedlich gestaltet sind, ist beim Kauf eines solchen Trägersystems unbedingt darauf zu achten, dass der eigene Autotyp in Kombination mit dem ausgewählten System eingesetzt werden kann.

Einkaufstipps für die Grundträger

Vor dem Kauf eines Sets aus Grundträgern sollten sowohl die Abmessungen des PKW (Dachbreite) sowie die vorhandenen Befestigungsmöglichkeiten festgestellt werden. Denn neben der Wahl zwischen fest verschraubten Traversen, Dachreling-Grundträgern und Systemen zum Anbringen an den Regenablaufrinnen haben Autobesitzer auch die Auswahl zwischen Tragrohren unterschiedlicher Länge.

Auch die Aufbauhöhe der Grundträger sollte beachtet werden. Darüber hinaus sind die Traglast sowie die Tragrohrform wichtige Faktoren beim Kauf der Grundträger. Die maximale Traglast beträgt bei den meisten Modellen 100 kg. Für die Nutzung ist allerdings die zulässige Dachlast des Autos ausschlaggebend.

Außerdem ist es wichtig, bei Bauteilen, die direkt auf der Oberfläche des PKW angebracht werden, auf gummierte Oberflächen zu achten. So wird die Lackierung des Wagens geschont. Und handelt es sich um Traversen für die Montage an der Dachreling, so muss beachtet werden, ob das Auto eine offene oder geschlossene Reling besitzt.

Nicht zuletzt spielt die Diebstahlsicherung eine wichtige Rolle. Schließlich soll das Transportgut auch bei Stopps sicher auf dem Dach verankert bleiben. Am sichersten sind in dieser Hinsicht Systeme, bei denen die Traversen fest mit dem Dach verschraubt sind. Für Träger zum Anbringen an Regenrinne oder Dachreling gibt es Schlüsselsysteme, die die abnehmbaren Traversen schützen. Häufig kommen auch codierte Zahnringe als Diebstahlschutz zum Einsatz.

Montage der Dachträger

Auf den Grundträgern werden die eigentlichen Dachgepäckträger montiert. Ob Dachbox, Fahrradträger oder Kanuhalter: In der Regel werden die Träger an mehreren Punkten passgenau mit den Traversen verschraubt. Beim Kauf muss also unbedingt darauf geachtet werden, dass ein Trägersystem auch zum vorhandenen Tragrohr-System passt.

Grundvoraussetzungen für die Nutzung von Dachträgern

Um einen Dachgepäckträger einsetzen zu können, muss der PKW die Voraussetzungen dafür erfüllen. In den Fahrzeugunterlagen finden sich genaue Informationen dazu, welche Dachlast maximal aufgeladen werden darf und welche Arten von Dachaufbauten auf dem Auto zulässig sind. Fahrzeugtypen wie Kleinwagen, Cabrios oder Sportwagen haben zum Beispiel häufig keine Freigabe für größere Dachlasten.

Tipps für den richtigen Einsatz der Dachgepäckträger

Für den richtigen Einsatz der gängigsten Dachträger gibt es einige Empfehlungen. Das betrifft beispielsweise das richtige Beladen von Dachboxen oder die Wahl des passenden Systems für einen Fahrradträger.

Dachboxen richtig nutzen

Zunächst ist es wichtig, eine Dachbox nach den Vorgaben des Herstellers anzubringen und sicher mit den Grundträgern zu verbinden. Improvisationen mit unpassenden Klemmen oder Ähnlichem sind nicht zu empfehlen. Denn im schlimmsten Fall sorgt dies dafür, dass die Box bei voller Fahrt vom Dach rutscht.

Nach dem Anbringen steht das Beladen: Das sollte mit Bedacht und keinesfalls unter Zeitdruck erfolgen. Interne Befestigungen wie Sicherungsgurte oder ein Gepäcknetz sind dabei sehr wichtig. Vor allem in großen Boxen, die bis zu 500 Liter Stauraum bieten, kommt es sonst schnell zu ungewollten Gewichtsverlagerungen während der Fahrt.

Generell sollten im vorderen und hinteren Teil der Dachbox weiche Gepäckstücke verstaut werden. Harte und schwere Gegenstände gehören in die Mitte. Sollen spezielle Geräte untergebracht werden, zum Beispiel Skier, sind passende Halterungen in der Box zu empfehlen.

Das Gewicht der Dachbox im beladenen Zustand darf in Summe mit dem Eigengewicht der Grundträger die zulässige Dachlast des Autos nicht überschreiten. Dieser Wert findet sich in den Fahrzeugpapieren.

Fahrradträger richtig nutzen

Die Auswahl zwischen Liegend- oder Stehendtransport ihrer Räder fällt Radsportfreunden nicht immer leicht. Viele Autobesitzer sehen zum Beispiel die erhöhte Gefahr von Lackschäden, die der liegende Transport mit sich bringt. Da Fahrräder viele harte und kantige Teile haben, ist die Beschädigungsgefahr tatsächlich nicht zu unterschätzen, wenn sie mit nur wenigen Zentimetern Abstand zum Wagendach aufliegen.

Dennoch ist diese Transportweise besonders für Nutzer empfehlenswert, die sich das ständige Heraufwuchten der Räder auf Über-Kopf-Höhe ersparen möchten. Denn häufig sind die Liegen-Träger mit einem Liftsystem ausgestattet, bei dem die Bikes bequem an der Seite des Autos aufgeladen und dann mit dem kompletten Fahrradträger nach oben geklappt werden.

Beim Anbringen der Räder für den stehenden Transport hingegen müssen die Fahrräder auf das Dach gehoben, in ihren individuellen Schienen platziert und dort mit dem passenden Rahmenhalter arretiert werden. Hier sollte beim Kauf auf Schnellspanner geachtet werden, die das Befestigen erleichtern. Diese Schnellspanner sollten flexibel auf verschiedene Reifenbreiten eingestellt werden können.

Hersteller von Dachgepäckträgern

Der Markt im Bereich Dachträger wird zwar von einer führenden Marke dominiert. Für Interessenten lohnt sich jedoch durchaus auch ein Blick auf das Angebot weiterer Hersteller, da diese oftmals eine besondere Spezialisierung haben.

Die wichtigsten Hersteller moderner Dachträger sind:

Thule: Marktführer und Anbieter mit einer besonders großen Bandbreite an Modellen

Eufab: Spezialist für Fahrradträger

Fabbri: Spezialist für Gepäckträger für Geländewagen und Wohnmobile

Atera: Premium-Anbieter für Dachträger aller Art

Farad: Produzent vormontierter und selbst zusammenbaubarer Trägersysteme

Thule ist die wohl bekannteste Marke im Bereich Dachträger. Das im Jahr 1942 gegründete Unternehmen mit Hauptsitz in Schweden hält ein besonders umfangreiches Sortiment an Autogepäckträgern bereit. Neben Grundträgern gehören dazu auch Fahrradträger, Dachboxen und Gepäckkörbe für das Dach. Außerdem ist von dem schwedischen Anbieter eine große Palette an Zubehör wie Taschen, Befestigungsriemen und Kindertransportlösungen erhältlich. Ursprünglich startete Thule übrigens als Hersteller von Produkten für die Fischerei.

Als Spezialist im Bereich Fahrradtransport bietet Eufab ein besonders vielfältiges Sortiment an Fahrradträgern an. Neben Dachträgern gehören dazu auch Transportlösungen für Heckklappe, Anhängerkupplung und Deichsel. Die seit mehr als 20 Jahren auf dem Markt etablierte Marke aus Haan im Rheinland setzt mit ihren Modellen besonders im Bereich Sicherheit Maßstäbe und belegt regelmäßig vordere Platzierungen in Produkttests.

Fabbri stellt vorrangig Dachträger für die Montage an der Dachreling her. Dank innovativer Features wie Spannband-Erweiterungen sind die Fabbri-Modelle für viele verschiedene Automarken geeignet. Als Spezialist für die Entwicklung moderner Ski- und Snowboardträger gehört Fabbri besonders für Wintersportfans oft zu den bevorzugten Anbietern. Der Markenhersteller arbeitet bei seinen Modellen auch mit der innovativen Magnettechnologie. Außerdem gilt Fabbri als Spezialist für Trägersysteme für Geländewagen und Wohnmobile.

Atera entwickelt seine Dachträger in der firmeneigenen Forschungs- und Entwicklungsabteilung. Der Premiumhersteller moderner Trägersysteme mit Sitz in Leutkirch im Allgäu produziert Trägersysteme seit 1978 und arbeitet dafür mit nahezu allen großen Autoherstellern zusammen. Atera-Modelle sind für alle Arten von Dachträgern erhältlich, von Fahrradträgern über Systeme für den Ski- und Snowboardtransport bis hin zu Dachboxen und Trägern für den sicheren Transport von Kanus und Surfbrettern.

Farad-Dachträger sind entweder vormontiert aus Aluminium erhältlich oder als Modelle zum selbst Zusammensetzen. Letztere sind mit Alu- oder Stahlträgern ausgestattet. Der große Vorteil der vormontierten Farad-Modelle liegt in ihrer schnellen Montage und Demontage: In nur fünf Minuten sind diese Dachträger installiert oder wieder abgebaut. Die Produkte des Markenherstellers sind je nach Modell sowohl für KfZ mit und ohne Reling geeignet und können maximale Traglasten zwischen 75 und 100 kg transportieren.

FAQ zu Kauf und Einsatz von Dachgepäckträgern

Wie wähle ich das passende Trägersystem aus?

Welcher Dachträger am besten geeignet ist, hängt von zwei Aspekten ab: Einsatzzweck und bauliche Voraussetzungen am Fahrzeug. So lassen sich beispielsweise an Kleinwagen und vielen Automodellen mit Panoramadach oder Schrägheck nur sehr wenige Dachträger-Modelle anbringen.

Bevor also ein Dachträger gekauft wird, gilt es, festzustellen, welche Art von System überhaupt auf das eigene Auto passt. Anschließend werden die Grundträger und die Dachträger passend zum Einsatzzweck gewählt – zum Beispiel Fahrradträger oder Dachbox.

Welche Grundträger benötige ich?

Die Auswahl der Grundträger richtet sich vor allem nach dem Automodell. Viele Grundträger für die Montage an Regenrinne, Türrahmen oder Reling sind Universalsysteme. Modelle, die fest auf dem Dach verschraubt werden, sind hingegen meist auf einen konkreten Fahrzeugtyp festgelegt. Denn für die Festmontage werden spezielle Anker- beziehungsweise Montagepunkte benötigt.

Woran lassen sich hochwertige Trägersysteme erkennen?

Zu den wichtigsten Qualitätskriterien moderner Dachträger gehören Sicherheitssiegel. Dazu zählen beispielsweise das TÜV-Siegel sowie das GS-Zeichen. Auch die Traglast spielt eine wichtige Rolle: Je höher diese ist, desto stabiler ist ein System in der Regel konstruiert.

Welcher Hersteller ist die beste Wahl?

Neben dem Marktführer Thule, der ein besonders umfangreiches Angebot an Trägersystemen bereit hält, bieten auch Spezialisten wie Fabbri oder Eufab interessante Modelle. Andere Anbieter, wie Atera und Whisbar, bestechen durch innovative Inhouse-Entwicklungen. Je nach persönlichem Schwerpunkt sollten Autobesitzer deshalb zwischen den Modellen der verschiedenen Marken das Trägersystem wählen, das ihren Bedürfnissen am besten entgegen kommt.

Welche Garantie gibt es auf Dachträger?

Beim Erwerb von Neuware geben viele Hersteller eine 5-Jahres-Garantie auf ihre Produkte. Einige Anbieter allerdings beschränken die Garantiezeit auf drei Jahre. Darauf sollte also beim Kauf unbedingt geachtet werden – auch wenn Dachträger meist extrem stabil und langlebig sind.

Was gibt es beim Fahren mit einem Dachträger zu beachten?

Dachgepäckträger bringen eine zusätzliche Last auf die Achsen eines Autos. Das macht sich meist in einem veränderten Fahrverhalten des Wagens bemerkbar: Die Kurvenneigung wird ausgeprägter und der Bremsweg verlängert sich. Außerdem wird ein Auto mit Dachaufbauten anfälliger für Seitenwinde, was besonders beim Überholen von LKWs eine Gefahr darstellen kann.

Aus all diesen Gründen empfiehlt es sich, bei Nutzung eines Dachträgers zurückhaltend zu fahren und auf abrupte Bremsmanöver zu verzichten. Experten empfehlen, mit einem Fahrrad- oder Kanuträger nicht schneller als 120 km/h zu fahren und mit einer Dachbox 130 km/h nicht zu überschreiten.

Fazit

Angesichts der Vielfalt an Systemen und Einsatzzwecken ist es beim Kauf eines Dachträgers sehr wichtig, sich vorher über folgende Faktoren klar zu sein: Art der Befestigung für die Grundträger und Einsatzzweck des Dachträgers. Während erstere von den baulichen Voraussetzungen des Autos bestimmt werden, ist der Einsatzzweck abhängig davon, welche Gegenstände es zu transportieren gilt. Dann sind entweder Dachbox, Fahrradträger, Kanu-, Surfbrett- oder Skihalter die richtige Wahl.

Da neben Thule als Marktführer zahlreiche weitere Anbieter auf diesem Markt tätig sind, ist vor dem Kauf der Vergleich unterschiedlicher Modelle empfehlenswert. Wichtig ist, darauf zu achten, dass das ausgewählte Dachträger-Modell zu den Grundträgern kompatibel ist. Wer all diese Ratschläge beachtet, schafft sich mit einem Dachträger wertvollen zusätzlichen Stauraum für den sicheren Gepäcktransport.