klarTest.de Pflege Blutdruckmessgerät Test

8 Besten Blutdruckmessgeräte (Mai 2020)

Quicklinks: Ratgeber - Testsieger - Topseller
Im Vergleich 8 verschiedene Blutdruckmessgeräte → Testsieger ist das Boso Medicus Family
#1

Boso Medicus Family

✓ 4.4/5 (1004 Bewertungen) / Preis: EUR 58,59
92
#2

AEG BMG 5611

✓ 4.0/5 (285 Bewertungen) / Preis: EUR 25,00
92
#3

Panasonic EW-BW 10

✓ 4.1/5 (1195 Bewertungen) / Preis: 0
90
#4

BRAUN ExactFit 3 BP6100

✓ 4.2/5 (91 Bewertungen) / Preis: 0
89
#5

Sanitas SBM 21

✓ 4.2/5 (1711 Bewertungen) / Preis: EUR 17,44
87
#6

Beurer BM 58

✓ 3.9/5 (806 Bewertungen) / Preis: EUR 36,08
84
#7

Medisana MTP

✓ 4.1/5 (370 Bewertungen) / Preis: EUR 46,95
82
#8

Sanitas SMB 03

✓ 3.6/5 (509 Bewertungen) / Preis: EUR 12,95
77

Blutdruckmessgeräte Ratgeber

Wer sich mit den Vorgängen in seinem Körper auskennt, kann immer rechtzeitig reagieren, zeigt der Organismus erste Warnhinweise. Gerade der Blutdruck gibt viel Aufschluss über den eigenen Gesundheitszustand und kann, wird er regelmäßig gemessen, effektive und simple Maßnahmen für eine ergiebige Gesundheitsvorsorge ermöglichen. Wird er dagegen nicht regelmäßig gemessen, hat ein erhöhter Blutdruck negative Auswirkungen auf die Gesundheit.

Nicht nur ältere Menschen sind auf die Messung mit einem Blutdruckmessgerät angewiesen. Das Gerät lässt eine unkomplizierte Messung zu Hause zu und kann damit jederzeit eine schnelle und individuelle Überprüfung ermöglichen. Auch kann mit der eigenen Messung zu Hause der Arztbesuch erleichtert werden, da der Arzt durch die gespeicherten Werte eine bessere Diagnose stellen kann. Er muss nicht alleine die aktuell gemessenen Werte berücksichtigen, sondern kann auf eine Liste regelmäßig gemessener Werte des Blutdrucks zurückgreifen. Die Werte geben Aufschluss, wie sich der Blutdruck über einen längeren Zeitraum verhalten hat.

Blutdruckmessgeräte gibt es in verschiedenen, hochwertigen Ausführungen. Die Geräte sind einfach zu bedienen und ermöglichen eine kontinuierliche Überprüfung der Werte.

Dieser Ratgeber soll zeigen, was es über den Blutdruck zu wissen gibt, mit welchen Geräten er gemessen werden kann, was die Messung bedeutet, wie sie stattfindet und was beim Kauf eines eigenen Blutdruckmessgeräts beachtet werden sollte.

Was bedeutet der Blutdruck für den Körper?

Unter dem Blutdruck wird medizinisch der Druck verstanden, den das Blut in einem Blutgefäß benötigt, um in den Blutkreislauf zu gelangen. Er ist also die eigentliche Kraft des Blutes, die pro Fläche zwischen Venen, Arterien und Kapillaren entsteht. Ist der Körper gesund, wird der Blutdruck vom Organismus selbstständig geregelt. Erhöht sich der Blutdruck, wird dies nicht immer sofort bemerkt, hat aber nachwirkend einen negativen Einfluss auf die Gesundheit. Dafür wird der Blutdruck überprüft.

Ein zu hoher oder zu niedriger Blutdruck sind bedenkliche Anzeichen, dass der Körper in seinen Funktionen nicht mehr richtig arbeitet. Die Versorgung der Organe ist hauptsächlich durch den Blutkreislauf geregelt, der mit einem gewissen Druck durch die Gefäße gepumpt werden muss. Dabei zieht sich das Herz zusammen, Blut wird in die Arterien gepresst und der Blutdruck steigt für einen Moment.

Damit diese Steigung und Senkung des Blutdrucks im normalen Bereich verläuft, wird der Blutdruck regelmäßig gemessen. Dafür sind Werte festgelegt, die Aufschluss über den Vorgang verschaffen und den „grünen Bereich“ kennzeichnen. Der höchste Wert zeigt, unter welchem Druck das Herz maximal zusammengezogen ist, um das Blut in die Arterien zu pumpen, der niedrige Wert informiert über den Zustand, wenn das Herz nach dem Pumpen erschlafft und wieder mit Blut gefüllt wird. Dann sinkt der Blutdruck auf den niedrigsten Wert hinab.

Wissenswertes zum Aufbau und zur Funktionsweise eines Blutdruckmessers

Was ist ein Blutdruckmessgerät?

Mit einem Blutdruckmesser wird äußerlich der arterielle Blutdruck am Handgelenk oder Oberarm gemessen. Die beiden Werte, der obere systolische und der untere diastolische werden in der Einheit „mmHg“, also in „Millimeter Quecksilbersäule“ angegeben.

Die Blutdruckmessgeräte gibt es als klassische und digitale Modelle. Das klassische Blutdruckmessgerät ist ein mechanisches Gerät, die Messung erfolgt immer am Oberarm über eine Manschette, die per Schlauch und Gummiball aufgepumpt wird. So wird der Puls über elektronische Messfühler erfasst.

Digitale Geräte sind einfacher in der Handhabung und werden am Handgelenk angelegt. Diese sind die handelsüblichen Modelle, um den Blutdruck zu messen.

Wie funktioniert das Blutdruckmessgerät?

Eine regelmäßige Messung des eigenen Blutdrucks kann entscheidend für die eigene Gesundheit sein. Die Früherkennung der sich verändernden Werte hilft auch dem Arzt, auf das Problem rechtzeitig zu reagieren und die geeigneten Maßnahmen zu treffen.

Der Blutdruckmesser, versehen mit aufblasbarer Manschette und Manometer, pumpt Luft in die Manschette, die sich dehnt und auf Oberarm oder Handgelenk drückt. Der Blutdruck wird dabei durch Druck und Gegendruck erfasst.

Das Gerät baut so lange den Druck am Arm oder Handgelenk auf, bis der Blutstrom in der Armschlagader gestoppt wird. Dann wird die Luft wieder schrittweise abgelassen, wofür die Manschette geöffnet wird.

Sobald das Blut wieder fließt, wird der Blutdruck als Schwingung über Sensoren erfasst, kann dann in den beiden Werten registriert werden. Der erste Wert ist immer der diastolische Wert, der auf dem Manometer zu sehen ist.

Der Blutdruck ist nicht ständig gleich und unterliegt grundsätzlich Schwankungen. Er kann bei körperlicher Aktivität oder aber auch bei Belastung und Stress ansteigen.

Daher werden Messungen mit dem Blutdruckmessgerät zunächst zu verschiedenen Tageszeiten durchgeführt, um einen tatsächlichen Bluthochdruck festzustellen. Ein einmalig erhöhter Blutdruck besagt nicht, dass eine Krankheit vorliegt. Erst bei der regelmäßigen Messung, die erhöhte Werte aufzeigt, sollte dann eine Behandlung erfolgen.

Welche Modelle gibt es?

Blutdruckmessgeräte gibt es als automatische und halbautomatische Modelle im Handel. Bevorzugt werden digitale Blutdruckmesser gekauft, die eine einfache Handhabung ermöglichen und meistens direkt am Handgelenk angelegt werden.

Blutdruckmessgerät – Klassische Oberarmmessung:

Dieses Modell ist die klassische Variante und verspricht Messgenauigkeit. Die Manschette wird am Oberarm angebracht und die Messung erfolgt in Herzhöhe. Bei Menschen, die den Blutdruck durch Bekannte oder Familienmitglieder messen lassen können, ist dieses Blutdruckmessgerät zu empfehlen.

Blutdruckmessgerät für das Handgelenk:

Etwas einfacher sind die automatischen oder digitalen Blutdruckmessgeräte, die um das Handgelenk geschnallt werden und den Blutdruck auf der Innenseite des Arms messen. Die Handhabung ist gerade für Menschen einfach, die ihren Blutdruck selber messen und keine fremde Hilfe benötigen. Auf einem Display sind die Werte dann bequem abzulesen und können im Gerät gespeichert werden.

Oszillometrisches Blutdruckmessgerät:

Der Blutdruck kann auch über die Schwingung des Blutes erfasst werden. Dieser wird von der Manschette des Modells erfasst und als Wert an einen digitalen Computer weitergeleitet, der daraus den Blutdruckwert berechnet.

Aneroides Blutdruckmessgerät:

Diese Modelle arbeiten auf analogem Weg, zeigen den Druck über ein Manometer an. Die Genauigkeit ist nicht immer gegeben, die Anwendung auch umständlicher. Hier spielen auch die Blutgeräusche eine Rolle, die per Stethoskop erfasst werden. Im Handel sind diese Modelle durch effektivere Geräte ersetzt worden.

Richtige Messung des Blutdrucks

Ist der Blutdruck normal und wird selbstständig vom Körper geregelt, liegt der Wert bei 120/80 mmHg. Individuelle Abweichungen sind dabei natürlich die Regel, da der Blutkreislauf in verschiedenen Bereichen des Körpers verschiedene Druckverhältnisse aufweist.

Sobald die Werte allerdings höher liegen, also 140/90 mmHg übersteigen, spricht die Medizin von einem Bluthochdruck. Diese Werte haben Auswirkungen auf die Lebenserwartung und Gesundheit des Menschen.

Mit ansteigendem Wert wird von einer Hypertonie gesprochen, die ein deutlich erhöhtes Risiko mit sich bringt, dass ein Schlaganfall oder Herzinfarkt auftreten kann. Hypertonie wird in drei Schweregraden angegeben, als leichte, mittlere und schwere Hypertonie bezeichnet.

Bei der Messung eines erhöhten Blutdrucks muss zwingend gehandelt werden, der Blutdruck dementsprechend schnellstmöglich wieder gesenkt werden. Das kann sowohl beim Arzt durch medikamentöse Behandlung erfolgen, aber auch auf natürlichem Weg, insofern die Werte noch nicht allzu bedenklich sind.

Die Messung des Blutdrucks mit einem eigenen Blutdruckmessgerät ist unkompliziert. Sie sollte immer zur gleichen Zeit erfolgen, z. B. am Morgen und am Abend eines Tages. Wer bereits Medikamente nimmt, die den Bluthochdruck senken sollen, sollte die Messung vor der Einnahme durchführen.

Es ist nicht nötig, den Blutdruck darüber hinaus mehrmals am Tag zu überprüfen, da die Werte das eigentliche Ergebnis dann auch verfälschen können. Die meisten Blutdruckmessgeräte messen dabei selbstständig einige Male und zeigen dann den Durchschnittswert an.

Es bleibt wichtig, dass das Messen in einer ruhigen Minute stattfindet. Die Blutdruckwerte sollten also nicht bei körperlicher Aktivität erfasst werden.

Entspannung ist angesagt, am besten, indem man auf einem Stuhl sitzt, den Arm relativ bewegungslos auf den Tisch legt und dann das Gerät seine Arbeit tun lässt. Auch die Füße werden locker nebeneinander gestellt, damit die Muskulatur bei der Messung mit dem Blutdruckmessgerät nicht angespannt ist.

Der Blutdruck wird zunächst am Oberarm gemessen. Bei der ersten Benutzung des Blutdruckmessgeräts kann die Messung an beiden Armen erfolgen, danach, je nach eigenem Blutdruckmessgerät, am Oberarm oder an der Innenseite des Handgelenks.

Die Werte sind immer auf zwei Angaben festgelegt. Der obere Wert nennt sich systolischer Wert und gibt den Blutdruck des zusammenziehenden Herzens an, der untere, diastolische Wert zeigt den abfallenden Druck, wenn sich das Herz wieder mit Blut füllt und sich der Muskel zusammenzieht.

Worauf sollte beim Kauf eines Blutdruckmessgeräts geachtet werden?

Blutdruckmessgeräte sind sowohl im Fachhandel, in Apotheken oder im Internet erhältlich. Beim Kauf sollte Wert auf mehrere Punkte gelegt werden, damit das Modell die eigenen Ansprüche erfüllt. Wichtig ist auch, auf ein Markenprodukt mit Prüfsiegel zurückzugreifen, da hier die Messangaben genauer und geprüft sind.

Größe der Manschette

Die passende Größe der Manschette sollte nach dem Umfang des eigenen Oberarms bzw. des Handgelenks ausgesucht werden. Die Manschette sollte dementsprechend etwa zwei Drittel des Oberarms oder Handgelenks abdecken.

Da die Manschette Druck aufbaut und Arm oder Handgelenk abklemmt, sollte sie dennoch bequem sitzen und beim Aufpumpen geringe Geräusche machen. Geräte gibt es mit faltbaren Klettmanschetten oder mit statischen Schalen. Die Wahl beim Kauf sollte dann auf Blutdruckgeräte fallen, bei denen die Manschette am Arm ohne Probleme auf Herzhöhe gehalten werden kann.

Genauigkeit der Messwerte

Wichtig für den Kauf sind hochwertige und mit Siegel geprüfte Geräte, die einen genauen Messwert zulassen. Kleinere Schwankungen oder leichte Abweichungen sind nicht so tragisch, ungenaue und wechselnde Angaben der Blutdruckwerte verfälschen dagegen das Ergebnis. Geräte, die beispielsweise auf Umgebungsgeräusche oder leichte Bewegung reagieren, sind eher ungeeignet, obwohl beim Messvorgang selbst durchaus Ruhe vorhanden sein sollte.

Handhabung und Bedienung der Modelle

Die meisten Blutdruckmessgeräte auf digitaler Basis verfügen über einen Display und die darauf sichtbaren angegebenen Werte. Die Messung erfolgt auf Herzhöhe am Arm oder am Handgelenk. Für den Kauf wichtig sind einfach zu bedienende Modelle, die über Tasten oder über Touch-Screen für die verschiedenen Funktionen verfügen. Für ältere Menschen ist ein Display sinnvoll, der große Zahlen zeigt, die einfach abzulesen sind.

Wichtige Funktionen des Blutdruckmessgeräts

Um den genauen Blutdruckwert festlegen zu können, ist eine regelmäßige Messung über einen längeren Zeitraum notwendig. Die Daten sollten in einer Tabelle festgehalten werden, damit sie dann in Ruhe ausgewertet werden können. Einfacher sind Blutdruckgeräte, die eine digitale Speicherung zulassen bzw. die Daten selbst berechnen können.

Von Vorteil ist auch ein Blutdruckgerät, das über eine farbige Skala verfügt. Diese zeigt dann neben dem Blutdruckwert an, ob sich der Nutzer des Geräts im „grünen Bereich“ befindet.

Neben den Blutdruckwerten sollte das Modell auch Datum, Pulsmessung und Durchschnittswerte auf dem Display anzeigen. Ebenso wichtig ist genügend Speicherplatz, um eine kontinuierliche Messung zu ermöglichen.

Was sind wichtige Features?

Mittlerweile gib es im Handel ausschließlich Blutdruckmessgeräte, die hochwertig sind und damit auch zuverlässige Werte liefern. In Deutschland sind nur noch Geräte zugelassen, die das Medizinproduktgesetz erfüllen. Damit ist allerdings noch keine Messgenauigkeit gegeben, daher überprüft eine dafür ins Leben gerufene Institution die Blutdruckmessgeräte der Hersteller und verleiht die notwendigen Prüfsiegel. Sie nennt sich „Deutsche Hochdruckliga“ und beauftragt für die Überprüfung unabhängige Institute.

Daneben werden die Messwerte der Geräte auch von der „Stiftung Warentest“ kontrolliert. Hier wird allerdings mehr auf die Funktionalität und Benutzerfreundlichkeit der Blutdruckmessgeräte geachtet, weniger auf die Messgenauigkeit.

Beide Angaben sind beim Kauf eines Blutdruckmessgeräts entscheidend, um ein hochwertiges Modell im Handel zu erhalten. Ein Vergleich der getesteten Blutdruckgeräte ist daher sinnvoll.

Wie verbessert das Blutdruckmessgerät den Alltag / das Leben / die Arbeit?

Die Messung des eigenen Blutdrucks, z. B. morgens und abends, beansprucht nicht viel Zeit und ist sehr einfach umzusetzen. Eine regelmäßige Kontrolle des Blutdrucks verbessert nicht nur die Lebenserwartung und Gesundheit, sondern gibt auch ein gutes Gefühl für den eigenen Körper. Wenn die Werte stimmen, beginnt der Start in den Tag besonders leistungsstark und zufrieden.

Die Messung durch das Blutdruckmessgerät erfordert dabei einen ruhigen Moment, so dass dieser Augenblick auch meditativ genutzt werden kann. Der Körper kommt während der Messung zur Ruhe, kann sich entspannen, was wiederum Körper und Geist wohltut.

Wichtig bleibt die richtige Sitzhaltung. Statt in einem Sessel zu liegen, sollte besser auf einem Stuhl gesessen werden. Die Füße sollten nicht hochgelegt werden, sondern gerade nebeneinander stehen.

Bei Menschen, die bereits an Bluthochdruck leiden, verschafft die Nutzung des Blutdruckmessgeräts nicht nur mehr Sicherheit und Kenntnisse über den eigenen Gesundheitszustand, sondern kann auch durch die regelmäßige Anwendung dabei helfen, die Einnahme der notwendigen Medikamente nicht zu vergessen.

Gerade bei älteren oder kranken Menschen ist das tägliche Messen des Blutdrucks erforderlich, um den Verlauf des eigenen Gesundheitszustands unter Kontrolle zu halten. Und selbst für den Firmenchef ist es ab und an nicht verkehrt, den eigenen Blutdruck zu kennen, um dann auch einmal etwas Stress abzubauen und sich eine kleine Auszeit vor der täglichen Berufshektik zu gönnen.

Häufig gestellte Fragen / FAQ

Wie entsteht Bluthochdruck?

An Bluthochdruck leiden sehr viele Menschen, daher sind Maßnahmen gerade in diesem Bereich wichtig. Eine tatsächlich bekannte Ursache für Bluthochdruck ist nur bei etwa fünf Prozent aller Menschen nachweisbar, z. B. bei einer Hormonhaushaltsstörung, bei Herz- oder Nierenerkrankungen.

Meistens entsteht Bluthochdruck durch äußere und innere Einflüsse. Äußere können durch Bewegungsmangel, Stress, Hektik, Übergewicht, die falsche Ernährung oder einen zu hohen Alkohol- und Nikotinkonsum entstehen. Andere Einflüsse können durch genetische Veranlagung, durch Diabetes, Stoffwechselstörungen, durch das Alter oder krankheitsbedingte Ursachen auftreten. Die meisten Ursachen für Bluthochdruck lassen sich nicht eindeutig festlegen. Die Medizin spricht dann von einer essentiellen oder primären Hypertonie.

Kann ich Bluthochdruck auch ohne eine Messung mit einem Blutdruckmessgerät bemerken?

Ohne Blutdruckmessgerät lässt sich ein erhöhter Wert nicht feststellen oder wird tatsächlich bemerkt, da Bluthochdruck keine Beschwerden oder Schmerzen mit sich bringt. Nicht einmal Leistungsschwächen sind die Folge.

Viele Menschen bemerken einen erhöhten Blutdruck über Jahre hinweg nicht, sind weiterhin aktiv und dann oft erstaunt, wenn der Arzt bei einer Routineuntersuchung den Blutdruckwert bedenklich findet. Eine kontinuierliche Messung mit einem eigenen Blutdruckmessgerät ist daher ratsam, um angemessen reagieren zu können, sind die Werte erhöht.

Welche Krankheiten entstehen durch Bluthochdruck?

Bei Bluthochdruck entsteht im Organismus eine starke Belastung für das komplette Gefäßsystem im Körper. Die Arterien müssen dabei einem viel höheren Druck standhalten, so dass sich nach und nach erste Risse in der Innenhaut der Gefäße bilden. An diesen Stellen entstehen mit der Zeit Verhärtungen und schließlich eine ausgewachsene Arterienverkalkung. Die Krankheit nennt sich „Atherosklerose“.

Sind die Herzgefäße betroffen, kann eine „Angina pectoris“ entstehen, die zu Herzkrankheiten oder sogar zu einem Herzinfarkt führen kann. Entsteht Bluthochdruck in den Nieren, die dazu da sind, das Blut zu filtern und von Schad- und Giftstoffen zu befreien, kann eine Nierensuffizienz auftreten. Sind Gehirnarterien betroffen, kann es zu einem Schlaganfall kommen.

Führende Hersteller von Markenblutdruckmessern

Wichtige Firmen, die Blutdruckmessgeräte im Handel vertreiben, sind u. a. „Ormon“, „Medisana“, Boso“, „AEG“, „Panasonic“, Beurer“ oder „Sanitas“.

Alle Firmen vertreiben ihre Modelle mit Prüfsiegel und unter dem Standard der Weltgesundheitsorganisation. Die Unterschiede der Modelle zeigen sich in den Funktionen, in der Art des Displays und natürlich im Preis.

Bluthochdruck – so kann er ohne Medikamente auf natürlichem Weg gesenkt werden:

Sobald die Bluthochdruckwerte über 140/90 mmHg liegen, muss zwingend gehandelt und der Blutdruck wieder gesenkt werden. Maßnahmen sind nicht immer nur auf medikamentösem Weg sofort notwendig. Zunächst können andere Schritte versucht werden, um den Körperhaushalt wieder in Schwung zu bringen.

Bei Übergewicht ist natürlich wichtig, Gewicht zu verlieren und die körperliche Bewegung zu fördern. Wer viel raucht oder gerne Alkohol trinkt, sollte hier über eine Einschränkung nachdenken, denn gerade diese Giftstoffe treiben den Blutdruck immer wieder in die Höhe. Empfohlen ist für Männer eine Alkoholmenge von etwa 20 g Alkohol und für Frauen nur 10 g am Tag, da der weibliche Körper nicht nur weniger Gewicht aufweist, sondern Alkohol auch langsamer abgebaut wird.

Wer viel Stress um sich hat, sollte unbedingt dafür sorgen, diesen zu reduzieren. Auch eine komplette Ernährungsumstellung ist ratsam, wenn z. B. viel fette oder salzige Speisen auf den Tisch kommen. Hier können frische Kräuter statt Salz dennoch die nötige Würze liefern, während sie wesentlich gesünder sind.

Fazit

Wer Wert auf die eigene Gesundheitsvorsorge legt, wer viel Sport treibt, stressbedingt viel arbeitet oder Umgang mit älteren Menschen hat, ist mit einem Blutdruckmessgerät gut beraten, kann tägliche Messungen durchführen und anhand der Werte erkennen, wann der Körper wie reagiert.

Auf dem Display werden die Daten mit den Symbolen „Dia“, „Sys“ und „Pul“ angegeben. „Dia“ steht für den diastolischen Wert, „Sys“ für den systolischen Wert und „Pul“ ist die Pulsfrequenz.

Sind die Werte etwas höher, muss das nicht gleich bedeuten, dass etwas nicht stimmt. Erst bei einem ständig angezeigten Bluthochwert über 140/90 mmHg sollte ein Arzt aufgesucht werden, der dann rechtzeitig die notwendigen Maßnahmen ergreifen kann, um den Blutdruck wieder zu senken.